zur Navigation springen

Grossalarm : Feuer zerstört Dachwohnung in Schafflund

vom

Der Dachstuhl eines Wohnhauses in Schafflund im Kreis Schleswig-Flensburg stand in der Nacht in Flammen. Zwei Kinder wurden anfangs vermisst.

Schafflund | Ein Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses hat am Sonntagabend einen Großalarm der Rettungskräfte in Schafflund ausgelöst. Zunächst galten zwei Kinder in dem brennenden Haus als vermisst – diese konnten sich jedoch selbst in Sicherheit bringen.

Als die Anwohner den Brand gegen 22 Uhr im Dachstuhl entdeckten und die Feuerwehr alarmierten, schlugen bereits die Flammen aus dem Dach. Da zunächst nicht klar war, ob sich zwei Kinder noch in dem Gebäude aufhielten, wurden neben den Feuerwehren Schafflund, Meyn, Wallsbüll und Kleinwiehe auch zwei Rettungswagen sowie der Notarzt und die Drehleiter der Berufsfeuerwehr aus Flensburg alarmiert. „Bei unserem Eintreffen standen die Kinder jedoch glücklicherweise bereits vor dem Haus“, sagte Schafflunds Wehrführer Benno Gasa. Der Besitzer des Hauses hatte nach seinen Angaben bereits Löschversuche mit einem Gartenschlauch unternommen.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit dem Löschen – ein Ausbrennen des Dachstuhls in einem Teil des aus mehreren Gebäuden bestehenden Wohnobjektes konnten sie jedoch nicht verhindern. Mindestens eine der Wohnungen im Dachgeschoss wurde durch das Feuer so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar ist.

Ausgebrochen ist der Brand nach Angaben von Wehrführer Gasa vermutlich an der Fassade des Hauses. „Dort standen Mülltonnen und Unrat, die vermutlich in Brand geraten sind“, so Benno Gasa. Der Brand breitete sich dann nach oben in den Dachstuhl aus.

Vorsichtshalber brachte die Feuerwehr einen behinderten Mann aus einem anderen Teil des Wohnhauses. Dieser kam bei Bekannten in der Nachbarschaft unter. Unklar ist noch die Schadenshöhe. Die Kriminalpolizei nahm nach Abschluss der Löscharbeiten die Ermittlungen auf.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Feb.2014 | 06:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen