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Was wird aus Hertie? SN haben die Leser befragt : „Mehr Läden für Teenies wären toll“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Viele Vorschläge für die Neugestaltung des Hertie-Geländes.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2016 | 07:10 Uhr

Die Stadt will das Hertie-Haus samt nebenstehendem Gebäude abreißen. Auch das Eckhaus, das dem Apotheker Hermann Wighardt gehört, wird mit verschwinden. Aber was passiert dann mit dem Gelände am Eingang zur Ladenstraße? Wir haben unsere Leser – auch per Facebook – gefragt und eine Reihe interessanter Vorschläge zugeschickt bekommen.

Als interessierter Schleswiger Bürger möchte ich folgenden Gedanken vortragen (siehe Bild oben):

1.) Ab Anfang der Allee (dafür wird ein kleiner Teil der Allee geopfert) wird die Moltkestraße verschwenkt in einen Bogen Richtung Hertie-Grundstück und wieder gerade an die Poststraße angeschlossen. Damit ergibt sich schon frühzeitig ein Blick zur Schlei.

2.) Durch das Verschwenken der Straße ergibt sich die Möglichkeit, das Hertie-Gebäude am Eingang zur Fußgängerzone mit einer ansprechenden, einladenden Fassade zur Moltkestraße hin neu zu gestalten.

3.) Das jetzige Eckgebäude würde danach an die Bücherei und das Fahrradgeschäft heranrücken und wieder ein Eckgebäude bleiben.

4.) Der Stadtweg vom Lollfuß her könnte vor dem Präsidentenkloster um fünf Meter Richtung Norden in einem Bogen verschwenkt werden, um so das Gebäude in ein wenig Grün einzubetten und damit besser hervorzuheben.

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Kann da nicht das Theater rein?

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Die Beseitigung des Maßstab sprengenden Kaufhausklotzes bietet eine großartige Chance für eine Stadtbildreparatur mit einer Rückkehr zu einer zumindest im äußeren Erscheinungsbild kleinteiligen Bebauung. Dabei wäre ein Wechsel von giebel- und traufständiger Bebauung anzustreben, wie er für den Straßenzug typisch ist. Dies erleichtert auch eine vielseitige Nutzung wie auch die Schaffung von attraktivem Wohnraum in den oberen Stockwerken. Zudem muss die Straßenfront so weit zurückverlegt werden, dass eine kleine Platzanlage entsteht. Da diese auf der Sonnenseite des ansonsten reichlich schattigen Stadtweges liegt, bietet sie sich als gastronomisch nutzbare Ruhezone, die bis zum Lollfuß ausstrahlt, geradezu an.

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Eine große Passage mit vielen kleineren Geschäften, Cafés, Restaurants und einem Lebensmittelladen könnte ich mir gut vorstellen.

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Das Hertie-Gebäude sollte abgerissen werden. Dieser Schandfleck soll endlich weg. Eine leere Fläche ist 100 Mal besser als ein morbides Gebäude, das die ganze Stimmung in der Stadt niederdrückt. Durch eine leere Fläche hat die Stadt bessere Chancen, Investoren anzulocken. Ein gemischtes Arzt/Einkaufszentrum wäre eine gute Lösung, damit die Einkaufskraft nicht ständig in die benachbarten Städte abwandert.

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Ein Bürgerzentrum für Kreis und Stadt mit Sozialbehörden, Kita, Café, Vereinsräumen, Sportmöglichkeiten (Vereine), Kulturbegegnungen, kleinere Veranstaltungsräume (für Jedermann mietbar), Seniorentreffpunkt, Kursangebote usw.

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Ein Abriss wäre für mich die einzig sinnvolle Maßnahme, um dort etwas Schönes, Neues an einem Top-Platz in Schleswig entstehen zu lassen. Darüber scheint noch nicht gesprochen worden zu sein, und der Alleingang vom Bürgermeister verschnupft die Ratsherren. Hierbei wird sofort wieder das parteipolitische Gezerre deutlich. Die Sache droht in den Hintergrund zu treten.

Liebe Ratsherren & Bürgermeister, tut der Stadt Schleswig doch bitte mal folgenden Gefallen: Setzt euch an einen Tisch, redet miteinander – und kommt ohne Fraktionszwang und parteipolitisches Gezänk zu einem tragfähigen Ergebnis. Für die Stadt – für Schleswig.

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Neubau für H&M, Zara, Starbucks, Esprit, Decathlon, Disney, KFC, Montgomery Champs, Hardrock Café, Butlers, Sushi-Fließband, Loungebereiche für die Schüler ... Hach... Wär dit fein ...

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Ich könnte mir Folgendes vorstellen: Das Gebäude erhalten, sanieren und Wohnungen schaffen. Eigentum oder Miete, das sei möglichst jedem selbst überlassen. Die Wohnungen sollten so geschnitten sein, dass man für Ehepaare, wenn älter, auf Wunsch zwei Wohnungen zusammenlegen kann. Für Familien mit Kindern sollten größere Wohnungen entstehen. Alles sollte einen bestimmten Quadratmeter-Preis nicht übersteigen, Schleswig ist keine „reiche“ Stadt. Um das Gebäude rentabler zu gestalten, könnte man im Bereich der Ladenstraße Praxen oder auch Geschäfte ansiedeln. Der Zugang für Mieter oder Eigentümer würde dann über die Moltkestraße (ehemaliges Parkhaus) zu schaffen sein.
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Warum nicht mal mutig und kreativ vorangehen? Andere Städte machen es vor. Eine Veränderung des Hertie-Hauses auf Hundertwassersche Weise wäre ein Touristenmagnet! Ich weiß nicht, was es da für Genehmigungen und bauliche Auflagen gibt, man muss es ja nicht „hundertprozentig Hunderwasserisch“ gestalten (Zitat F.H.: „Die gerade Linie ist gottlos“), aber in Anlehnung an ihn – das wäre fantastisch. Allein mutige Farben, hier und da eine Säule, Begrünungen auf dem Dach u.a. – das kann doch nicht „die Welt“ kosten. Wenn ich im Lotto gewinne, finanziere ich’s.

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Umbau zum Theater.

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Meine Vorschläge für das Hertie-Gelände:

1. Bau einer Seniorenresidenz: Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Innenstadt mit Geschäften, Arztpraxen, Post etc. von älteren bis alten Menschen zu Fuß bzw. mit Rollator leicht erreichbar sein muss.

2. Anlage eines Parkgeländes, welcher Größe auch immer: Es verschönert das Stadtbild und bietet den Einwohnern einer Seniorenresidenz u. a. Erholungsmöglichkeiten.

3. Abriss der Häuserruinen Ecke Moltekstraße/Stadtweg: Hierzu gibt es nichts zu sagen – der „Schandfleck“ spricht für sich.

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Aus dem Hauptgebäude lässt sich mit einfachen Mitteln ein MEZ (Mini-Einkaufszentrum) machen. Die Rolltreppe und die normalen Treppen befinden sich in der Mitte des Gebäudes. Rundherum könnte man kleine Tische und Stühle setzen, die vom Restaurant im 1. Stock bedient werden. Dazu könnten kleine Geschäfte entstehen. Lager und Personalräume sind im obersten Stock sowie im Keller. Kundentoiletten sind auch vorhanden.

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Was ich daraus machen würde ist eine dreistöckige Diskothek mit verschiedener Musikrichtung.

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Bis auf das alte Karstadt-Gebäude alles abreißen. Unten ein besonders schönes Café mit überdachter Terrasse. Oben: Wohnungen. Kinderschaukel und für den Rest einige Autostellplätze. So könnte ich mir das schön vorstellen.

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Vielleicht sollte man warten, bis die Innenstadt saniert ist. Schließlich ist nebenan auch eine Ruine. Lieber die Ruine von Hertie absichern, bis alles saniert wurde, sonst entsteht eine hässliche Baulücke. Danach kann das Gebäude abgerissen werden. Mein Vorschlag ist ein Gebäude mit Arztpraxen, Büros, Cafés und eine Tiefgarage.

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Ein Abriss ist alternativlos! Und machen wir uns nix vor, so schnell investiert keiner in eine sterbende Stadt. Selbst die schon vorhandene Ladenfläche in der Stadt ist nicht voll vermietet. Es fehlt einfach an Kaufkraft, denn ohne Kunden kann niemand überleben, auch wenn es noch so attraktiv gestaltet wird  ...

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Ich denke auch, erstmal Abriss, dann Neubau. Etwas mehr Läden für Teenies wären toll. Hier fehlt definitiv H&M oder New Yorker. Wenn ich für meine Jungs was holen will, bleibt nur die Alternative raus aus SL. Das ist schon schade.

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