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Charlotte und Bennet beliebteste Namen : Mehr Geburten im Schleswiger Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Knapp 500 Babys erblickten 2014 an der Schlei das Licht der Welt.

von
erstellt am 01.Jan.2016 | 18:46 Uhr

Das Schleswiger Neujahrsbaby lässt noch auf sich warten. Denn zumindest bis gestern Abend herrschte in den drei Kreißsälen des Helios-Klinikums gähnende Leere. Bleibt also abzuwarten, wer der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Jonas (2013) und Ida (2014) wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis schon in den nächsten Stunden feststeht, ist indes groß: Denn die Geburtenrate in Schleswig ist weiterhin groß. 498 Kinder kamen im vergangenen Jahr an der Schlei auf die Welt. Damit knöpft Helios an die Zahlen der Vorjahre an: Auch 2014 wurden knapp 500 Babys geboren. 2013 waren es 488.

„Das zeigt, dass der Trend bei uns im Haus eher zu mehr Geburten geht als andersherum“, sagt Klinik-Sprecherin Inke Asmussen und liefert gleich die Begründung dazu: „Ein großes Plus ist, dass bei uns immer ein Kinderarzt vor Ort ist – 24 Stunden am Tag.“ Zudem würden viele Eltern die ruhige Atmosphäre auf der Geburtsstation schätzen, ebenso wie die Möglichkeit, ein Familienzimmer, in dem auch der Vater übernachten kann, beziehen zu können. „Das wird es auch in unserem Neubau geben, denn dieses Angebot wird von jungen Eltern immer häufiger nachgefragt“, so Asmussen. Auch werde es an der St.-Jürgener-Straße künftig ebenfalls drei Kreißsäle geben.

Bei der Wahl der Namen für ihre neugeborenen Kinder liegen die Eltern, die sich für das Schleswig Krankenhaus entschieden haben, derweil im bundesweiten Trend – zumindest was die Mädchen betrifft. Charlotte, Emma und Mia-Sophie (-Sofie) waren 2015 die beliebtesten Vornamen an der Schlei. Bundesweit stehen Mia, Emma und Hannah/Hanna auf dem Treppchen.

Bei den Jungs hingegen weicht das lokale Ergebnis deutlich vom deutschlandweiten ab: Bennet, in Schleswig am beliebtesten, taucht unter den bundesweiten Top 50 gar nicht erst auf. Der Zweitplatzierte Lukas (Lucas) schafft es im Bund zumindest noch auf Platz 9. Und Linus, in Schleswig drittbeliebtester Jungen-Vorname, erreicht deutschlandweit nur Platz 43 – während dort Ben, Jonas und Leon an der Spitze stehen. Von den 500 Schleswiger Geburten in 2015 sind übrigens 54 Prozent Mädchen.

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