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Schleswiger Nachrichten

23. Oktober 2017 | 20:59 Uhr

Husby : Mehr Einfamilienhäuser im Neubaugebiet

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeindevertretung konkretisiert die Pläne für Bregning-West in Husby: Maximal 30 Wohneinheiten sollen entstehen. Zusätzliche Kitaplätze sollen bis November geschaffen werden.

Die Gemeindevertretung Husby hat auf ihrer jüngsten Sitzung zur Art der Bebauung für das neue Baugebiet Bregning-West einen einstimmigen Beschluss gefasst. Neben freistehenden Einfamilienhäusern in offener eingeschossiger Bauweise und Doppelhäusern sind im Neubaugebiet auch Mehrfamilienhäuser vorgesehen, also rund zehn bis zwölf der 27 bis maximal 30 Wohneinheiten. Die Gemeindevertreter befürworteten das entsprechende Vorkonzept von Bauleitplaner Sönke Groth vom Planungsbüro GRZwo in Flensburg. Dieses weist einen gegenüber der ersten Planvorstellung reduzierten Anteil von Mehrfamilien- und Reihenhäusern und einen höheren Anteil von Einfamilienhäusern auf.

Nach Angaben Groths sind die Mehrfamilien- und Reihenhäuser jetzt zu einer Art „Dreiseit-Hof“ zusammengefasst, und zwar mit zwei „Wohnblöcken“ von jeweils vier zweigeschossigen Wohneinheiten sowie einer Reihenhauszeile mit ebenfalls vier Einheiten. Diese sind alternativ eingeschossig als Seniorenwohnungen oder zweigeschossig für das „Familienwohnen“ denkbar. Je nach Nachfrage ließe sich an Stelle der Reihenhäuser ein dritter Wohnblock errichten oder andersherum anstatt eines Wohnblocks eine weitere Reihenhauszeile. Die ortsgestalterisch bessere Variante ergäbe dann dreigeschossige Reihenhauszeilen mit seniorengerechten bzw. barrierefreien Wohnungen, die laut Konzept als Mietobjekt auch für andere Nachfragegruppen attraktiv sein sollen.


Bürger werden beteiligt


Die Gemeindevertreter äußerten sich wohlwollend über das neue Konzept, das nun Grundlage der anstehenden Planung werden soll. „Der Zeitrahmen ist durch die Landesplanung ganz eng vorgegeben“, sagte Bürgermeister Burkhard Gerling. Demnach seien die beurteilungsfähigen Planentwürfe noch in diesem Jahr zu erstellen, damit die erforderlichen weiteren baugesetzlichen Schritte erfolgen können. Dafür wird die Gemeinde das vereinfachte Verfahren anwenden, das laut Abstimmung mit dem Kreis möglich ist.


Kita wird erweitert


Obwohl eine frühzeitige Bürgerbeteiligung im vereinfachten Verfahren nicht erforderlich ist, soll diese jedoch nach dem Willen der Gemeindevertretung durchgeführt werde, und zwar bald nach den Sommerferien. Gerling: „Dort können dann auch die Skeptiker zu Wort kommen.“ Dann könnten die Entwürfe im Dezember vorgelegt werden, spätestens bis Februar 2018 die Prüfung abgeschlossen sein und der Bebauungsplan rechtskräftig werden. Die Gemeindevertretung beschloss außerdem, das Baugebiet selbst zu erschließen und zu vermarkten.

Die Gemeindevertretung beschloss außerdem, aufgrund der hohen Nachfrage nach Plätzen den evangelischen Kindergarten zu erweitern. Für das bevorstehende Kita-Jahr fehlen insgesamt 18 Kindergarten- und Krippenplätze. In Abstimmung mit Kommunal- und Kirchengemeinde wird die Einrichtung um eine Krippen- und eine altersgemischte Gruppe erweitert. Hierzu werden hinter der Pastoratsscheune die beiden erforderlichen Krippenräume in Modulbauweise von der Kirchengemeinde als Träger errichtet und zunächst für zwei Jahre gemietet. Eine Verlängerungs- und eine Kaufoption wurden vereinbart. Die Mietkosten werden aus dem Kindergartenhaushalt übernommen. Wenn alles reibungslos verläuft, sollen bereits ab 1. November Kinder in den neuen Gruppen betreut werden.

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