Haithabu : Mehr als 10.000 Besucher beim Sommermarkt

Kleine Wikinger: Die Geschwister Rocco, Lola und Emma aus Bonn waren mit ihren Eltern und den Großeltern aus Flensburg da.
Kleine Wikinger: Die Geschwister Rocco, Lola und Emma aus Bonn waren mit ihren Eltern und den Großeltern aus Flensburg da.

Der Sommermarkt am Wochenende war das erste große Event, nachdem Haithabu zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

shz.de von
16. Juli 2018, 11:22 Uhr

Über 10 000 Besucher und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren konnte Ute Drews vom Wikingermuseum in Haithabu von Donnerstag bis gestern zum Sommermarkt begrüßen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass die Tatsache, dass Haithabu seit Kurzem zum Weltkulturerbe zählt und darüber in den Medien groß berichtet wurde, zu mehr Gästen geführt hat“, sagte die Leiterin des Museums. Familie Karbstein aus Hessen hatte jedenfalls davon Wind bekommen. „Dies war ein einzigartiger Handelsstützpunkt der Wikinger“, weiß Katharina Karbstein, die mit ihren Schwestern, Sohn Johannes (7) und Neffe Alexander (7) mehrere Stunden auf dem Gelände verbrachte.

Mehr noch als die Besucherzahlen freute sich Ute Drews über das hohe Niveau der Aussteller und Händler. „Dies ist kein Jahrmarkt, sondern hier treffen sich Menschen, die einen Anspruch haben an das, was sie tun.“ Riesig war das Angebot für Kinder. Die Geschwister Rocco (2), Lola (5) und Emma (7) flitzten gestern noch mit Mama und Oma vom Speerwerfen, zum Messer schnitzen und Bogenschießen, während Papa und Opa vorzeitig den Heimweg antraten, um pünktlich zum WM-Finale vorm Fernseher zu sitzen. Dies verpasste auch die Bootsbesatzung des museumseigenen Schiffs „Erik Styrimaðr“, die gestern gegen 15 Uhr zur mehrwöchigen Sommertour aufbrach.

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