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Schleswiger Nachrichten

16. Dezember 2017 | 12:39 Uhr

Machbarkeit machen

vom

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shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Drei parallel bespielbare Bühnen, mehrere multifunktional nutzbare Flächen (etwa das groß ausgelegte Theaterfoyer), gläserne Verbindungsbrücken zwischen Werkstätten, Großem Saal und Studiobühne: Wenn all das, was die Hamburger Architekten in ihrer Viel-mehr-als-nur-Machbarkeitsstudie aufgeschrieben haben, Wirklichkeit wird, dann ließe sich der Wegzug vom tradierten Standort am Lollfuß verkraften. Dann könnte die Stadt, in der seit 1618 Theater gespielt wird, eine Theaterlandschaft erhalten, deren Nutzung wesentlich dazu beitragen würde, den ramponierten Ruf als "Kulturhauptstadt" wieder zu untermauern. Der Preis dafür wäre, kulturwirtschaftlich gesehen, nicht zu hoch. Nur darf es nicht sein, dass die Volkskunde dafür über die Klinge springt. Einmotten der Schleswiger Ausstellungen: nein! Statt dessen sollte ihr künftiger Standort Molfsee re-attraktiviert werden.

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