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Anschlussstelle Tarp : Lkw-Unfall bei Tarp: A7 Richtung Norden voll gesperrt

vom

Beim Auffahren auf die Autobahn verlor ein 52-Jähriger die Kontrolle über seinen Laster. Die Bergungsarbeiten können noch bis in die Nacht dauern.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2017 | 18:51 Uhr

Tarp | Ein Lastwagenunfall blockiert am späten Montagnachmittag die A7 zwischen den Anschlussstellen Tarp und Flensburg in Richtung Dänemark. Beim Auffahren auf die A7 war ein mit Schweinehälften beladener Lkw umgestürzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 17.30 Uhr, als der Fahrer eines Sattelzuges auf die Autobahn in Richtung Norden fahren wollte. Aus noch ungeklärten Gründen geriet der Laster dabei ins Schlingern. Dem 52 Jahre alten Fahrer gelang es nicht, die Kontrolle über den Lkw wiederzuerlangen. Dieser stürzte schließlich um und blieb auf der Mittelleitplanke liegen.

Unfallzeugen, darunter auch ein Mitglied der Jugendfeuerwehr Tarp, leisteten dem verletzten Fahrer Erste Hilfe und wählten den Notruf. Die Rettungsleitstelle alarmierte neben einem Rettungswagen und dem Notarzt auch einen Rettungshubschrauber sowie die Freiwilligen Feuerwehren Tarp und Schuby.

Der Fahrer war glücklicherweise nicht in seiner Kabine eingeklemmt – konnte diese aber aufgrund der Lage seines Sattelzuges nicht selbst verlassen und benötigte Hilfe von der Feuerwehr. Er wurde mit dem Rettungswagen in die Flensburger Notaufnahme eingeliefert.

Aus dem umgestürzten Sattelzug flossen größere Mengen Dieselkraftstoff aus, die von der Feuerwehr abgestreut werden mussten. Für die Bergungsarbeiten, die vermutlich bis in die Nachtstunden andauern werden, muss die Ladung des Aufliegers zunächst in ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Die Autobahn bleibt für diese Arbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Tarp abgeleitet. Bereits kurz nach dem Unfall bildete sich ein Rückstau von mehr als fünf Kilometern Länge.

 

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