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Breitbandversorgung : Lindewitt investiert in Netz-Aktien

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde rechnet mit Erträgen von 55 000 Euro pro Jahr. 60 Prozent der Kosten für den gemeinsamen Bauhof übernimmt Großenwiehe.

Lindewitt | 2,37 Millionen Euro – für diese Summe möchte die Gemeinde Lindewitt ein Aktienpaket der Schleswig-Holstein Netz AG erwerben. Bei den derzeit möglichen Finanzierungskonditionen und abzüglich Steuern rechnet die Gemeinde mit einer Rendite von 55  000 Euro im Jahr, da die SH Netz AG eine Garantiedividende zahlt. Die Laufzeit beträgt vier Jahre und beginnt am 1. April 2017. Auch in Lindewitt ist man wie in mehr als 300 Gemeinden im Lande einhellig der Auffassung, dass man sich einen solchen Ertrag nicht entgehen lassen und ihn für die hohen Investitionen in Gegenwart und naher Zukunft nutzen sollte.

Für den geplanten neuen gemeinsamen Bauhof und Standort für zwei Feuerwehren aus Großenwiehe und einer aus Lindewitt muss ein Schlüssel zur gemeinsamen Finanzierung gefunden werden. Nach vielen verschiedenen Betrachtungsweisen ist man der Auffassung, dass es fair wäre, wenn die Gemeinde Großenwiehe 60 Prozent der Kosten trägt und Lindewitt 40 Prozent. Die beiden Gemeinden gehen von Gesamtkosten von 2,2 Millionen Euro aus.

Die weitere Planung für den Ausbau einer besseren Breitbandversorgung erfordert die Gründung eines Breitbandzweckverbandes im Amt Schafflund, der Fördermittel für die weitere Umsetzung einwerben kann. Die Gemeinde Lindewitt stimmte zunächst in einem Grundsatzbeschluss der Gründung eines solchen Zweckverbandes zu. Weitere Schritte sollen im Februar oder März des kommenden Jahres erfolgen.

Die Neugestaltung der Schule und des Kindergartens sind gerade abgeschlossen, bedürfen aber der Ergänzung. So wurde der Raum zur Frühbetreuung der Kinder bei der Sanierung bislang ausgelassen und wird nun mit Maler- und Bodenbelagsarbeiten aufgefrischt. Schlichtweg vergessen wurden Unterstellmöglichkeiten für Spielgeräte und Ähnliches im Außenbereich des Kindergartens. Dort sollen im nächsten Frühjahr zwei Holzhütten aufgestellt werden. Für 6500 Euro erhält der Kindergarten noch Rollos und Gardinen für die Räume.

Mit sehr aufwendigen Erdarbeiten im Gehweg sind in der Waldstraße in Sillerup die Frischwasserleitungen durch den Wasserverband Nord erneuert worden. Da nun 37 Baugruben auf einer Länge von 300 Metern ein enormes Flickwerk im Fußweg hinterlassen würden, entschied die Versammlung, diese zunächst einmal provisorisch zu schließen und sie eventuell im nächsten Frühjahr ordentlich wiederherzustellen. Ungewiss ist noch, ob die SH Netz AG dort auch noch ein Hochspannungskabel austauschen wird.

Für das bisherige Kindergartengebäude gibt es aus Sicht der Gemeinde keine Nachnutzungsmöglichkeit. Daher soll das Gebäude verkauft werden.

Nach dem Ausscheiden von Uli Jürgensen musste für den Bauausschuss ein neues bürgerliches Mitglied gefunden werden. Die Gemeindevertretung entschied sich für Florian Krumbügel.


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erstellt am 08.Dez.2016 | 15:00 Uhr

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