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Schleswiger Nachrichten

23. Oktober 2017 | 02:55 Uhr

Licht in der Finsternis

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

von
erstellt am 21.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Denen, die wir lieb haben, wollen wir gern unsere schönsten Seiten zeigen. Besonders zu Weihnachten ist das gar nicht so einfach, denn es ist solch eine besondere Sehnsucht nach Frieden und echter Gemeinschaft geweckt. Werden wir den Erwartungen gerecht?

Da erinnere ich mich gern an eine Weihnachtsgeschichte: Ein Kind kommt aufgeregt – denn es muss ein schlechtes Gewissen verbergen – zum Jesuskind an die Krippe. Bevor es sein Gedicht aufsagen und sein Geschenk abgeben kann, sagt das Jesuskind zu ihm: „Ich danke dir, dass du gekommen bist, obwohl du gestern eine mit ungenügend benotete Schularbeit nach Hause gebracht und im Zorn dein Kuscheltier kaputtgemacht hast. Du bist mutig, ich freue mich sehr über deinen Besuch.“

Dem Kind fallen zentnerschwere Lasten von den Schultern. Dieses Angenommen-sein, mit den hellen und dunklen Seiten, den starken genauso wie mit den kleinen und hilflosen, das ist für mich auf dem Weg zur Krippe wichtig. Nur, wo wir zusammen schwach sind, schaffen wir wirklich Gemeinschaft, die uns trägt und von innen her leuchten lässt. Zu Weihnachten scheint das Licht in der Finsternis.

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