Schleswig /Ratzeburg : Landkreistag bestätigt Verbandsvorsitz

Führungs-Team: Reinhard Sager (v.l.) mit Ingo Degner und dem Geschäftsführenden Vorstand Sönke E. Schulz.
Führungs-Team: Reinhard Sager (v.l.) mit Ingo Degner und dem Geschäftsführenden Vorstand Sönke E. Schulz.

Mitgliederversammlung wählt Landrat Reinhard Sager ( Ostholstein, CDU) zum Vorsitzenden. Sein Stellvertreter ist – wie bisher – der Schleswiger Kreistagsabgeordnete Ingo Degner (SPD).

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26. August 2018, 18:06 Uhr


Die Mitgliederversammlung des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages hat in Ratzeburg ihre Verbandsspitze für die Dauer der kommunalen Wahlzeit (2018 bis 2023) wiedergewählt.

Als Vorsitzender wurde Landrat Reinhard Sager ( Ostholstein, CDU), im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter ist – wie bisher – der Schleswiger Kreistagsabgeordnete Ingo Degner (SPD). Reinhard Sager ist seit 2008 Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages und seit 2014 Präsident des Deutschen Landkreistages. Degner sitzt seit 1986 im Schleswiger Kreistag und ist seit 2013 stellvertretender Vorsitzender des Landkreistages. Er forderte nach seiner Wahl bessere finanzielle Rahmenbedingungen für Kommunen. Sie würden „fast ein Viertel der gesamtstaatlichen Ausgaben“ tragen. „Der Steueranteil, den die Kommunen erhalten, deckt aber nur ungefähr die Hälfte dieser Aufwendungen ab.“ Dieses Ungleichgewicht werde durch Förderprogramme von Bund und Ländern nicht überwunden. „Im Bereich Schulbau stehen zum Beispiel etwa 150 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz und einem Schulbaufonds zur Verfügung. Wenn die Bestandserhebung aber ergibt, dass der Bedarf ein Vielfaches beträgt, zeigt dies die dramatischen Fehlentwicklungen der letzten Jahre“, sagte Degner, im Hauptberuf Direktor des Landesförderzentrums Hören und Kommunikation, Georg- Wilhelm-Pfingsten-Schule, in Schleswig.

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Gremium des Landkreistages. Ihr gehören Landrätin Stephanie Ladwig (Plön, CDU) und zehn Landräte, elf Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten sowie weitere 39 gewählte Delegierte aus den Kreistagen der elf Kreise (Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg, Stormarn) an.





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