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Friedrichsberger Flohmarkt : Kult-Veranstaltung in den Startlöchern

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Sieben Jahre ohne Friedrichsberger Flohmarkt sind vorbei. Am Freitag geht der Kult wieder los.

Viele Schleswiger freuen sich bereits seit Wochen wie kleine Kinder auf diesen Termin. Morgen und am Sonnabend ist es endlich soweit. Dann findet – nach acht Jahren Pause – wieder der Kult-Flohmarkt im Friedrichsberg statt. Möglich gemacht haben dieses Comeback die beiden Unternehmer Ingo Harder und sein Geschäftspartner Helmut Kruse (Diskothek „Vineta“), die bereits im Sommer mit der Wiederbelebung der zuvor ebenfalls eingeschlafenen „Swinging City“ für Partystimmung in der Stadt gesorgt hatten.

„So langsam werde ich nervös. Das ist jedes Mal so, wenn ein Veranstaltungstermin näher rückt“, gibt Harder zu. Zwar hätten er und Kruse alle Hausaufgaben gemacht, damit der Flohmarkt glatt über die Bühne gehen kann. „Aber es hängt ja auch immer mit dem Wetter zusammen, ob es am Ende auch ein Erfolg wird. Wir hoffen deshalb, dass es trocken und gerne auch kalt wird“, sagt Harder. Glaubt man den Vorhersagen, könnte Petrus ihnen in dieser Hinsicht gnädig gestimmt sein.

Aber auch unabhängig von der Witterung laufen die letzten Vorbereitungen derzeit auf Hochtouren, bevor am Freitag um 18 Uhr der offizielle Startschuss fällt. Von da an ist die Friedrichstraße bis in die Nacht zu großen Teilen voll gesperrt (siehe Infokasten). Nur zwischen 0 und 1 Uhr nachts wird die Sperrung kurz aufgehoben, damit die Händler ihre Waren einpacken können – wenn sie denn möchten. Viele werden ihren Stand wahrscheinlich aber auch während der Nacht nicht verlassen, denn bereits am nächsten Morgen um 6 Uhr geht der Verkauf weiter (auch davor wird zwischen 5 und 6 Uhr noch einmal die Sperrung aufgehoben).

Bislang haben Harder und Kruse Reservierungen für rund 400 Meter Standfläche entgegengenommen. Es sei also noch Platz da für diejenigen, die spontan mitmachen möchten. Vier Euro pro laufenden Meter Verkaufsfläche kostet die Teilnahme-Gebühr. Zudem werden zehn Euro Pfand pro Meter erhoben (beides wird direkt am Stand eingezogen). Die gibt es wieder, wenn die Verkaufsfläche nach Ende der Veranstaltung besenrein hinterlassen wird. Zu viel Müll war nämlich einer der Gründe, warum der Flohmarkt in seinen letzten Jahren in die Kritik geraten war. „Wir nehmen diesen Pfand nicht aus Spaß, sondern haben Sorge, dass das wieder passieren könnte. Eine teure Müllentsorgung können wir uns nicht leisten“, betont Harder, der den Flohmarkt gerne auch in den kommenden Jahren organisieren möchte. „Aber nur, wenn es sich rechnet. Das finanzielle Risiko ist nämlich sehr hoch.“

Das liegt unter anderem an den Kosten für das zehnköpfige Sicherheitspersonal und die Beschilderung für die Verkehrsführung. Zudem werden auf dem Friedrichsplatz und dem Marktplatz in der Friedrichstraße beheizte Zelte und Punschbuden aufgebaut. Hinzu kommen, verteilt auf mehrere Standorte, sieben mobile Toiletten. „Es ist alles angerichtet. Jetzt hoffen wir auf einen tollen Flohmarkt mit guter Stimmung“, sagt Harder, der zugleich von sehr viel Zuspruch und positiver Rückmeldung in den vergangenen Wochen berichtet. „Mich haben auch viele ehemalige Schleswiger angerufen und angeschrieben, die extra für den Flohmarkt kommen. Das ist doch super, oder?“

> Wer noch einen Stand anmelden möchte, kann das per E-Mail an harder-i@foni.net.

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erstellt am 25.Nov.2015 | 19:08 Uhr

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