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Im schwarzbuch : Kritik an Hecken am Berender Redder

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Bund der Steuerzahler spricht von Geldverschwendung.

Zuletzt waren es die Stege an den Königswiesen, die mehr als eine halbe Million Euro kosteten und schon nach wenigen Jahren Jahren marode waren, davor die Skater-Anlage und das letztlich gescheiterte Millionenprojekt Gesundheitstherme. Die Stadt Schleswig taucht in trauter Regelmäßigkeit im „Schwarzbuch“ des Steuerzahlerbundes auf.

Jetzt haben die Verfasser wieder ein Beispiel für Steuerverschwendung in unserer Stadt ausgemacht. Es geht um die Hecken im Neubaugebiet am Berender Redder. Wie schon mehrfach berichtet, wendet die Stadt Schleswig jährlich 250  000 Euro für Grünflächenpflege am Berender Redder auf. Davon fließen allein 85  000 Euro in den Schnitt der Hecken, die die einzelnen Grundstücke umgeben. Nach Fertigstellung des dritten Bauabschnitts dürften diese Kosten noch weiter steigen. Dann werden es 9400 Meter Hecken sein, die regelmäßig zu schneiden sind – und zwar von Hand, weil die Zwischenräume so eng sind, dass eine Maschine dort nicht arbeiten kann.

„Eine Grundstücksbegrenzung durch immergrüne Hecken kann man den Eigentümern im Bebauungsplan auch auf deren Kosten auferlegen“, kritisiert der Steuerzahlerbund. Offenbar habe keiner der Verantwortlichen bei der Stadt über die Folgekosten nachgedacht. Vor dem Start des dritten Bauabschnitts hatten sich zwar im Bauausschuss die Vertreter aller Fraktionen dafür ausgesprochen, keine weiteren Hecken in städtischem Eigentum anzulegen, aber keinen entsprechenden Beschluss gefasst.

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