Kreiswehrführer greift ein - und sorgt für Dramatik bei Brandschutzübung

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09. Juni 2009, 10:15 Uhr

Böel | Bei gutem Wetter und niedrigen Temperaturen demonstrierten die Feuerwehren aus Böel, Böelschuby und Mohrkirch ihre Qualität und Einsatzbereitschaft bei einer Bezirksübung. Wehrführer Carsten Rotberg aus Böelschuby hatte ein großes Gehöft in seinem Einzugsbereich als Übungsobjekt ausgesucht: In einem brennenden Schuppen wurde eine Person vermisst. Gleichzeitig befanden sich dort zwei Gasflaschen, die explosionsgefährdet waren.

Die alarmierten Feuerwehren trafen bereits nach sehr kurzer Zeit am Einsatzort ein. Dann entwickelte sich der Ablauf eher gemächlich. Erst 14 Minuten nach dem Eintreffen war die erste Wasserversorgung aufgebaut, bemerkten die Beobachter bei der Abschlussbesprechung.

Als die erste Gasflasche nach draußen geschafft war, sorgte Kreiswehrführer Rainer Erichsen mit einer Lageänderung für etwas Dramatik. Ein Atemschutzgeräteträger sollte verletzt sein und musste von den Kameraden gerettet werden.

"Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, zu üben", ging Erichsen bei der Abschlussbesprechung auf die vielen kleinen Pannen ein, die aber letztlich den Erfolg des Einsatzes nicht gefährdeten. Ziel einer Übung sei der Lerneffekt, und jeder Teilnehmer ginge mit einer neuen Erkenntnis nach Hause, das stets etwas besser zu machen sei, so Erichsen.

Am Ende der Übung erhielt Wehrführer Michael Haushahn aus Mohrkirch das silberne Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst, und Carsten Rotberg wurde zum Brandmeister befördert.

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