Prominente Vorleser : Kontrastprogramm zum WM-Spiel

Freuen sich auf die achte Schleswiger Büchernacht: Der „Alibris“-Vorstand um Susanne Pertiet (l.) und Anke Carstens-Richter mit Cellist Stephan Breith, der die musikalische Begleitung des Abends übernimmt.
Freuen sich auf die achte Schleswiger Büchernacht: Der „Alibris“-Vorstand um Susanne Pertiet (l.) und Anke Carstens-Richter mit Cellist Stephan Breith, der die musikalische Begleitung des Abends übernimmt.

Am Sonnabend findet die achte Schleswiger Büchernacht statt.

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20. Juni 2018, 19:09 Uhr

Wer nach der Auftaktniederlage der deutschen Mannschaft gegen Mexiko die Lust auf die Fußball-WM und die weiteren Auftritte von Jogi Löws Truppe verloren hat, der ist am Sonnabend in der Stadtbücherei herzlich willkommen. Denn während Manuel Neuer und Co. in Russland gegen Schweden antreten müssen, findet dort die – fußballfreie – achte Schleswiger Büchernacht statt. Unter dem Motto „In 80 Büchern um die Welt“ steht diesmal Reiseliteratur im Fokus. Entsprechend abwechslungsreich sind nicht nur die Texte, die von 18 Uhr bis Mitternacht vorgestellt werden. Sondern auch viele interessante Vorleser konnte der Förderverein der Bücherei „Alibris“, der die Veranstaltung ausrichtet, gewinnen (siehe Infokasten).

„Der Reiz dieses Abends liegt auch immer darin, dass bekannte Leute aus der Stadt und der Region hier auftreten, die man sonst aus ganz anderen Rollen kennt“, sagt „Alibris“-Vorsitzende Anke Carstens-Richter, die gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Susanne Pertiet wieder die Moderation des Abends übernimmt. Dieser wird erstmals vom Cellisten Stephan Breith (bekannt aus der Reihe „Friedrichsberger Dialog“) musikalisch begleitet – und zwar vom Anfang bis zum Ende. Er hat sich zu den einzelnen Büchern, die vorgestellt werden, ein passendes Musikprogramm zusammengestellt. „Das ist eine ziemlich vielfältige Aufgabe. Es sind Stücke aus fünf Jahrhunderten dabei herausgekommen“, so Breith.

Dass das parallel stattfindende Deutschland-Spiel zum Problem für die Veranstaltung werden könnte, glaubt der „Alibris“-Vorstand indes nicht. „Das hatten wir vor vier Jahren auch schon. Die Leute kommen und gehen hier sowieso. Und nach dem Spiel gibt es auch noch genug Programm bei uns“, so Susanne Pertiet.

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