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Rock auf der Freiheit : Kleine Bands auf großer Bühne

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Nachwuchs-Musiker aus der Region sind aufgerufen, sich für den dritten „Schleswiger Rocktreff“ zu bewerben.

Newcomer-Bands aufgepasst! Der Schleswiger Musikclub (SMC) und das Freie Kultur- und Kommunikationszentrum (FKKZ) suchen junge regionale Musik-Formationen, die am 31. Mai beim dritten „Schleswiger Rocktreff“ auftreten möchten. Dabei bekommen die Bands nicht nur die seltene Gelegenheit geboten, sich einmal vor einem größeren Publikum auf der Bühne zu präsentieren. Diesmal gibt es zudem, im Gegensatz zu den beiden Vorgänger-Veranstaltungen, einige attraktive Preise zu gewinnen: vom professionellen Band-Coaching über eine hochwertige Videoproduktion bis hin zu Auftritten auf der Kieler Woche oder beim diesjährigen „Baltic Open Air“.

„Ich denke, das sind wirklich gute Anreize für junge Bands, bei uns mitzumachen“, sagt Mitorganisator und FKKZ-Leiter Jan Friedrich Dünne. Hinzu kommt eine weitere Neuerung im Konzept, von der sich die Macher eine deutlich höhere Attraktivität versprechen: Der „Rocktreff“ wird nicht mehr im Ela-Ela, sondern im FKKZ stattfinden – parallel zum Open-Air-Festival „Schleswig Rocks“. Während sich dann die größeren Bands auf einer Bühne im Innenhof austoben dürfen, können sich in den Pausen jeweils die „Rocktreff“-Teilnehmer drinnen, im Konzertsaal, den kritischen Augen und Ohren des Publikums stellen. „Dadurch erhoffen wir uns noch mehr Aufmerksamkeit für die Nachwuchsbands“, sagt Christoph Gosch vom SMC. Am Ende könnten beide Veranstaltung, auch finanziell, nur voneinander profitieren, fügt Jan Friedrich Dünne mit Blick etwa auf die Kosten für das Sicherheitspersonal an.

Während allerdings jetzt schon – zumindest größtenteils – feststeht, welche Bands im Mai beim „Schleswig Rocks“-Festival dabei sind („Herr Bösel“, „Findus“, „UNS“, „Roast Apple“), steht die Besetzung des „Rocktreffs“ noch völlig in den Sternen. Noch bis 31. März können sich Nachwuchsbands aus Schleswig und Umgebung beim SMC bewerben – mit Bandfoto, -biographie und Demo-Tape. Danach trifft sich die Jury, die sich aus Mitgliedern des SMC, des FKKZ sowie Schülern zusammensetzt, um die letztendlich fünf Bands zu ermitteln, die dabei sein dürfen. „Es ist wichtig, dass sowohl die ältere als auch die jüngere Generation bei der Auswahl der Gruppen dabei ist. Denn nur wenn verschiedene Musikgeschmäcker an einem Tisch sitzen, bekommt man einen guten Mix hin“, sagt der neue Musikclub-Vorsitzende Carsten Arndt. Allerdings müssten dabei auch Grenzen eingehalten werden: Bands, die sexistische oder politisch extreme Inhalte mit ihren Liedern transportieren möchten, haben keine Chance auf eine Teilnahme. Ansonsten ist alles erlaubt, was gefällt.

Ob die Bands, die es am Ende auf die Bühne schaffen, letztendlich den Geschmack des Publikums treffen, werden sie nicht nur an der Stärke des Applauses erfahren. Die Zuschauer sind auch dazu aufgerufen, mit Hilfe von farblichen Chips eine Stimme abzugeben für ihre jeweilige Lieblings-Nachwuchsgruppe. Zusammen mit dem Urteil der Fachjury wird so der Gewinner des „Rocktreffs“ 2014 ermittelt. „Ich bin mir sicher, dass wir auf der Bühne wieder die ein oder andere Überraschung erleben werden“, verspricht Jan Friedrich Dünne.

 

> Bewerbungen bis 31. März an: SMC, Mühlenredder 20, 24837 Schleswig; „Rock-Pop-Academy“; Poststr. 3, 24837 Schleswig oder per E-Mail an info@schleswiger-musikclub.de

 

 

 

 

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erstellt am 04.Feb.2014 | 15:00 Uhr

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