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Kindergarten aus Treia : Kleine Bäcker – große Brote

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Kinder der Kita Storchennest beschäftigten sich eine Woche lang mit der Frage, wie aus Korn Backwaren werden.

von
erstellt am 19.Okt.2013 | 12:00 Uhr

„Vom Korn zum Brot“, das war ein Thema, mit dem sich der Kindergarten Storchennest in Treia eine Woche lang beschäftigten. In der Zeit, in der jeden Tag viele landwirtschaftliche Maschinen und Erntewagen auf den Straßen zu beobachten sind und zahlreiche Veranstaltungen in den Kirchen und in Vereinen unter dem Motto Erntedank stehen, begeisterte die Beschäftigung mit diesem Thema die 34 Kindergartenkinder.

Am ersten Tag durften die Mädchen und Jungen mit alten Kaffeemühlen Korn zu Mehl mahlen. Eine schwere Arbeit, die die Kinder aber spannend fanden. Sie erfuhren, dass es verschiedene Kornsorten gibt und entsprechend unterschiedlich auch das gewonnene Mehl ausfällt, zudem konnten verschiedene Sorten probieren. Dabei stellten sie fest, dass das gemahlene Mehl wie das gekaufte Mehl schmeckte, allerdings etwas gröber ausfiel.

Am zweiten Tag wurde es noch spannender, als die Vier- bis Sechsjährigen in der Bäckerei Schmidt in Silberstedt von Inhaber Klaus-Dieter Lemmermann begrüßt wurden. Bei ihm lernten sie eine Bäckerei mit Silo und den zum Teil sehr teuren Maschinen und deren Funktionen kennen. Ihnen wurde gezeigt, wie Hefeteig und mit welchen Zutaten Wikingerbrot hergestellt wird. Und als sie mit kleinen Schürzen und Bäckermützen – die sie sogar mit nach Hause nehmen durften – ausstaffiert wurden, fühlten sich wie richtige Bäcker. Mitnehmen durften sie auch die gebackenen Muffins, mit denen sie den „Kleinen“, die im Kindergarten bleiben mussten, als Mitbringsel eine Freude bereiteten. Mit nach Hause nahmen die Kinder schließlich auch eine Einladung zum Plätzchenbacken in der Adventszeit, worauf sie sich schon jetzt freuen.

Dann standen für einen Tag im Kindergarten die Maschinen im Mittelpunkt, die im Herbst in der Landwirtschaft benötigt werden. Leider klappte es nicht, dass ein Original Mähdrescher vor dem Kindergarten bewundert werden konnte, wie es eigentlich vorgesehen war. Aber die Kinder hatten ihre eigene Maschinen und Fahrzeuge mitgebracht, darunter Mähdrescher, Häcksler, Trecker und andere Erntefahrzeuge. Außerdem gab es auch viele Bücher zu dem Thema und mit Tusche und Buntstiften wurden Bilder gemalt.

Der letzte Tag begann schließlich damit, dass gemeinsam Brötchen gebacken wurden. Die Kinder stellten mit großem Eifer die Zutaten zusammen, rührten und kneteten den Teig und Formten die Laibe. Es folgte an einer langen Tafel ein gemeinsames Frühstück mit Kürbis- und Wikingerbrot sowie Aufstrich. Jedes Kind durfte sich sein Brot selbst schmieren, wobei die Kleinen einen unheimlichen Appetit an den Tag legten. Immerhin hatten die Lütten auf ihrer Tour „vom Korn bis zum Brot“ Einiges geleistet – und sich das abschließende Frühstück verdient. Sie waren sich einig: Das hat viel Spaß gemacht.

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