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Airgate Schleswig : Keine Hoffnung auf zivile Flugzeuge mehr – Verein löst sich auf

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Airgate-Förderverein existiert nicht mehr. Die Mitglieder hatten sich für eine zivlie Mitnutzung des Bundeswehr-Fliegerhorstes in Jagel eingesetzt.

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erstellt am 13.Sep.2017 | 07:33 Uhr

Die Airgate GmbH, die das Ziel verfolgte, auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Jagel auch zivile Flugzeuge landen zu lassen, hat sich schon vor drei Jahren aufgelöst. Jetzt hat auch der Airgate-Förderverein seine Segel gestrichen. „Der Traum eines zivil mitgenutzen Flugplatzes wird wohl bis auf Weiteres nicht realisiert werden können“, sagte der Vorsitzende Arne Olaf Jöhnk. Der Verein hat sich aufgelöst. Das Vereinsvermögen in Höhe von 3800 Euro ist zu je gleichen Teilen an die Bürgerstiftung Stadt Schleswig und an den Verein Kulturnetz verteilt worden.

Der Airgate-Förderverein war im Dezember 2004 gegründet worden. In seinen besten Zeiten hatte er 58 Mitglieder. Von ihnen waren zum Schluss 27 übriggeblieben. Die meisten von ihnen waren Unternehmer und Soldaten aus der Region. „Die vielen enthusiastischen Freunde der Idee einer zivilen Mitnutzung des Flugplatzes Jagel haben die Airgate Schleswig-Holstein in vielfältiger Weise unterstützt“, erklärte Jöhnk.

Die Airgate unter Federführung des Schleswiger Geschäftsmanns Arne Hansen (Klappschau) hatte am Bundeswehr-Gelände einen zivilen Abfertigungsterminal errichten wollen. Unter anderem hätten hier Urlaubsreisende in den Süden einchecken sollen.

Ein Mitbenutzungsvertrag mit dem Verteidigungsministerium war schon 2005 unterzeichnet worden. Die konkrete Ausgestaltung war jedoch schwierig.

Dass die Bundeswehr für den Fliegerhorst nun stärkeren Eigenbedarf habe, mache die zivile Mitnutzung auf absehbare Zeit noch unwahrscheinlicher, meinte Jöhnk. Er sagte aber auch: „Vielleicht wird die Idee eines Tages doch noch einmal aufgegriffen – dann sind wir wieder dabei.“

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