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„Goldener Stern“ : Kein Käufer für Stolker Gasthaus in Sicht

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Gasthof fehlt: Die Stolker Veranstaltungen werden im ersten Halbjahr 2018 zunächst im Vereinshaus „Paleg“ stattfinden.

Von einem Interessenten, der das Stolker Gasthaus „Goldener Stern“ kaufen und als Gastwirtschaft wieder eröffnen will, hatte die Gemeindevertretung bis zu ihrer Sitzung nichts mehr gehört. Nun plant man zunächst weiter mit dem Vereinshaus „Paleg“. Für dessen Terminkalender 2018 gibt es zurzeit 243 Einträge. Neben den wöchentlichen Belegungen durch Sportschützen und Seniorengymnastik sind allerdings etliche Termine darunter, die man lieber in der Gastwirtschaft abhalten würde. Die privat gebuchten Termine behalten zunächst fürs erste Halbjahr ihre Gültigkeit, und bis auf Weiteres laden die Sportschützen ab Januar an jedem zweiten Sonntag von 17 bis 20 Uhr zu einem Schießen ein, das für alle offen ist.

Außerdem beschloss die Gemeindevertretung, das vorhandene Geschirr mit einem Komplettsatz für warme Mahlzeiten aufzustocken, die Versicherung für das Vereinshaus neu zu regeln sowie beim Netzbetreiber des künftigen schnellen Internets einen Glasfaseranschluss für das „Paleg“ und die Einrichtung eines dortigen Hotspots zu bestellen.

Finanzfragen wie in den Gemeinden zum Jahresende sonst üblich, gab es in der Sitzung nicht; der Haushaltsplan 2018 wird erst am 13. Februar durchgesprochen und danach der Vertretung zum Beschluss vorgelegt. Grund ist die aktuell günstige Geldsituation, weil Stolk aus den Anteilen an der Schleswig-Holstein Netz AG deutlich mehr Einnahmen als die jährlich zugesagten bekommen hat.

Nach ausführlichen Berichten über die umfangreiche Arbeit in verschiedenen Ausschüssen und Gremien ließen sich die Gemeindevertreter als Dank für die gute Zusammenarbeit von Bürgermeister Friedrich Karde beschenken.

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