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Schleswig : Karsten Reimer ist neuer Awo-Vorsitzender

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der ehemalige SPD-Fraktionschef übernimmt den freien Posten beim Ortsverein.

Zur Jahreshauptversammlung des Awo-Ortsverbandes waren am Sonnabendnachmittag ungewöhnlich viele der insgesamt rund 360 Mitglieder in die Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße gekommen. Denn in diesem Jahr stand ein ganz besonderer Punkt auf der Tagesordnung: Aufgrund einer Erkrankung des bisherigen ersten Vorsitzenden der Awo, Malte Nelson, musste dieses Amt neu besetzt werden. Einziger Bewerber war der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD in der Schleswiger Ratsversammlung, Karsten Reimer, der seine Kandidatur unter anderem wie folgt begründete: „Ich wollte eigentlich keine ehrenamtliche Tätigkeit mehr übernehmen. Aber ich bin langjähriges Mitglied in der Awo, denn diese Einrichtung ist einfach unwahrscheinlich wichtig.“ Nach reiflicher Überlegung sei er dann doch der Bitte von Geschäftsführerin Maren Korban gefolgt und stellte sich zur Wahl.

Nachdem Reimer einstimmig gewählt wurde, konnte er umgehend seines neuen Amtes walten und die langjährigen Mitglieder der Schleswiger Awo ehren. Jeder der bereits 10, 20, 25 oder 30 Jahre dabei ist, wurde mit einer Urkunde, einer roten Rose und einer Brosche geehrt. Auch Reimers selbst erhielt diesen Dank für seine 25-jährige Mitgliedschaft. Eine ganz besondere Ehrung erhielt Annemarie Baumann aus Schleswig. Sie ist bereits seit 50 Jahren Mitglied in der Awo.

Neben all den Ehrungen und weiteren Wahlen wurden die Anwesenden auch über die Tätigkeiten des Ortsvereins informiert. Hauptaufgabe war im vergangenen Jahr die Einrichtung von Flüchtlingswohnungen. „Ich bedanke mich bei meinem Team, das oft nicht um 17 Uhr nach Hause ging, weil eine dringend benötigte Wohnung noch nicht eingerichtet war. Wir haben alle gemeinsam dafür gesorgt, dass in jedem Kinderbett ein Teddybär die Ankömmlinge in ihrem neuen zu Hause begrüßt, und waren erst zufrieden, wenn wir den Kinderaugen angesehen haben, dass sie sich wohlfühlen“, erklärte Maren Korban.

Auch der soziale Hilfsdienst der Awo wurde und wird weiterhin ausgebaut. Diesen kann jeder – egal ob Awo-Mitglied oder nicht – im Bedarfsfall in Anspruch nehmen.

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erstellt am 11.Apr.2016 | 07:04 Uhr

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