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Schleswig : „Karrierefjord“ soll Lust machen auf die Schleiregion

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Schleswiger Wirtschaftsjunioren wollen mit neuem Homepage-Projekt den Fachkräftemangel bekämpfen.

Dass der demographische Wandel der deutschen Wirtschaft zusehends Kopfschmerzen bereitet, ist längst kein Geheimnis mehr. Im Gegenteil: Der Fachkräftemangel macht sich in manchen Branchen schon seit Jahren deutlich bemerkbar. „Das gilt insbesondere auch für unsere Region. Deswegen wollten wir einen, wenn auch bescheidenen, Beitrag dazu leisten, die Situation hier vor Ort zu verbessern“, erklärte Nina Ruckpaul, Vorsitzende der Schleswiger Wirtschaftsjunioren, am Dienstagabend in einem Konferenzraum des Helios-Klinikums. Dort präsentierte sie gemeinsam mit einigen Mitstreitern das neueste Projekt der Unternehmer-Vereinigung: den Karrierefjord.

Dahinter verbirgt sich eine neu ins Leben gerufene Homepage (www.karrierefjord. de), die Lust machen soll auf das Arbeiten und Leben in der Schleiregion. Zur offiziellen Vorstellung traf man sich bewusst bei Helios – dem mit rund 1700 Mitarbeitern größten Arbeitgeber in der Region. „Wir spüren den Fachkräftemangel schon heute sehr deutlich. Deswegen denke ich, dass diese Homepage durchaus ein geeignetes Instrument sein kann, um diese Region hier bekannt zu machen und potenzielle Interessenten anzulocken“, meinte dann auch Helios-Personalchef Bernd Kölling, der insbesondere die Machart der Homepage als „im Trend der Zeit“ lobte.

Tatsächlich präsentiert sich der Internetauftritt frisch und modern. Ein Ergebnis, an dem die Projektgruppe der Wirtschaftsjunioren über ein Jahr lang gearbeitet hat. Mit dabei waren neben Nina Ruckpaul auch Henning Bokelmann (Atelier Bokelmann), Alexander Hausch (Firma Norlo), Kristof Ewert (Foto Sliasthorp) und Florian Mackenrodt (Schleswiger Volksbank).

Einige von ihnen haben aber nicht nur hinter den Kulissen am Aufbau und Design der Seiten mitgearbeitet, sie sind auch Teil des Inhalts. Denn sieben sogenannte „Erfolgsgeschichten“ bilden, neben einer kostenlosen Job-Börse, ein Herzstück des Internetauftritts. Hierbei erzählen Hinzugezogene, Wiederkehrer und auch Immer-schon-hier-Gebliebene, warum sie so gerne in der Region rund um Schleswig arbeiten und leben. „Wir können hier sicher nicht mit dem Gehaltsniveau in München oder Hamburg mithalten. Aber dafür sind die Lebenskosten hier auch nicht so hoch. Dazu kommt die tolle Natur und auch die Kultur, die wir zu bieten haben“, betonte Ruckpaul, die den Karrierefjord in den nächsten Monaten mit Hilfe der Schleswiger Wirtschaftsjunioren auch überregional bekannt machen möchte – über die eigenen Netzwerke, soziale Medien und aktive Pressearbeit. „Denn fest steht“, so Florian Mackenrodt, „dass wir hier oben frisches Blut von außerhalb brauchen.“

 

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erstellt am 02.Okt.2014 | 15:00 Uhr

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