Schleswiger Stadtwerke : Kaltes Frühjahr, warmer Herbst: Heizkosten bleiben womöglich stabil

Die Schleswiger Heizungen liefen im Herbst weniger als in den Vorjahren.
Die Schleswiger Heizungen liefen im Herbst weniger als in den Vorjahren.

Ob es eine dicke Heizkosten-Nachzahlung gibt oder nicht, das werden die Kunden der Schleswiger Stadtwerke erst Anfang Januar erfahren.

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03. Dezember 2013, 07:45 Uhr

Andernorts in Schleswig-Holstein flattern dieser Tage Rechnungen ins Haus: Nachzahlungen für die Heizkosten. Nicht so in Schleswig. Hier ist zwar nicht ausgeschlossen, dass auch Nachzahlungen fällig werden, diese werden jedoch erst in der ersten Januarhälfte verschickt, erklärt Stadtwerke-Chef Wolfgang Schoofs. Zur Zeit lesen seine Mitarbeiter bei den Kunden den Verbrauch ab, sodass in etwa vier Wochen die Jahresverbrauchsabrechnungen fertig gemacht werden können.

Außerdem weiß Schoofs zu berichten, dass die Nachzahlungen nicht durch steigende Gaspreise verursacht werden, sondern ausschließlich durch gestiegenen Verbrauch: „Unsere Gaspreise sind unverändert. Wir haben seit etwa zwei Jahren eine Preisstabilität und die werden wir vielleicht sogar im nächsten Jahr halten können.“ Es wird sich also auf den Rechnungen nur bemerkbar machen, was verbraucht wurde.

Der späte und lange Winter sowie das schlechte Wetter im April und Juni hätten sich bemerkbar gemacht, sagt Schoofs. „Da gab es über lange Zeit entsprechenden Bedarf.“ Trotzdem kann er sich vorstellen, dass der hohe Verbrauch im Frühjahr, durch den geringen Gasbedarf im warmen Herbst wieder ausgeglichen wird.

Einige Kunden hatten schon mit einem Mehrverbrauch gerechnet und deshalb ihre Beiträge erhöht. Sollten diese Kunden nun zu viel gezahlt haben, erhalten sie eine Gutschrift.

Die Stadtwerke versorgen insgesamt 12 000 Haushalte mit Gas, davon 8500 unmittelbar in Schleswig und 3500 im Umland.

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