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Drei Jahre nach Orkan „Christian“ : Kahlschlag im Schleswiger Schulwald

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Auf rund 4000 Quadratmetern sind am nördlichen Stadtrand von Schleswig Fichten gefällt worden. Hier soll bald etwas anderes wachsen.

von
erstellt am 02.Feb.2017 | 07:52 Uhr

Baumfäll-Arbeiten im Schulwald haben in den vergangenen Tagen mehrere Anwohner am Galgenredder aufgeschreckt. Anrufer in der SN-Redaktion sprachen von einer „Spur der Verwüstung“, die das dort eingesetzte schwere Gerät hinterlassen habe.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung wurden Fichten auf einer Fläche von rund 4000 Quadratmetern gefällt. Die Nadelbäume seien bereits vom Orkan „Christian“ im Oktober 2013 schwer beschädigt worden und hätten sich nicht erholt. Ohnehin sei die „reine Monokultur“ ökologisch nicht besonders wertvoll gewesen, so Stadtsprecherin Antje Wendt. Die Fichten wuchsen dort seit rund 60 Jahren.

Im kommenden Winterhalbjahr sollen nun Laubbäume als Ersatz angepflanzt werden.

Die Fußwege in dem Waldstück sind nach dem Einsatz der Forstfahrzeuge und dem Regenwetter der vergangenen Tage derzeit kaum passierbar. Diese Schäden würden demnächst wieder in Ordnung gebracht, versicherte Wendt. Den Eingriff in dem städtischen Waldstück hatte das Bauamt mit der zuständigen Forstverwaltung abgestimmt. Auch die Umweltschützer vom BUND waren informiert. „Es sieht zum Teil fürchterlich aus, aber wir halten den Umbau zum Laubmischwald für sinnvoll“, sagt Naturschützer Fritz Laß.

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