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Schleswiger Nachrichten

19. Oktober 2017 | 18:58 Uhr

treia : Jugendwehr hat die Finanzen im Griff

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Kassenbestand durch Aktivitäten aufgebessert / Treias Nachwuchs wählt Patrick Brandes zum Jugendgruppenleiter.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 18:00 Uhr

Es dauerte genau eine Stunde, da waren auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Treia im Feuerwehrgerätehaus alle Posten neu besetzt. Souverän wickelten die Jugendlichen die Tagesordnung ab, nachdem Jugendwart Andreas Hansen die Versammlung eröffnet hatte.

Und es gab Positives zu verkünden. „Mit dem Rapsverziehen, dem Grillen beim Amtsringreiten und bei anderen Veranstaltungen konnte unsere Kasse aufgebessert werden“, verkündete Jugendgruppenleiter Fin Niklas Brandenburg. Auch Spenden hätten dazu beigetragen, dass die Kasse trotz der vielen Freizeitaktivitäten, der Ausgaben für die Weihnachtsfeier und der Fahrtkosten gut gefüllt sei, ergänzte Jonas Lassen. „Wenn wir wieder ordentlich haushalten, können wir unsere Aktivitäten weiterhin durchführen.“

Bei den Wahlen stand Fin Niklas Brandenburg für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, weil er in die Erwachsenenwehr überwechselt. Zum neuen Jugendgruppenleiter wurde Patrick Brandes gewählt, zu seinem Stellvertreter Jonas Lassen, zum Kassenwart Julian Lassen, als Schriftwartin wurde Melanie Roß durch Wiederwahl im Amt bestätigt. Felix Staack, Ida Seemann, Phil Brandenburg, Philipp Noah Schierholz und Tjark Friedrichsen sind die neuen Beisitzer und Niels Görrissen ist Kassenprüfer.

Im Veranstaltungskalender finden sich einige Termine mehr als im vergangenen Jahr. Der Jugendgruppenleiter wies vor allem auf den Kreisjugendfeuerwehrtag mit Bundeswettkampf am 24. Mai in Treia und auf den Erwerb der Leistungsspange hin.

Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Hansen bedauerte, dass das angepeilte Ziel von 1000 Mitgliedern in den 35 Jugendwehren im Kreis nicht erreicht wurde. In Anbetracht der aktuell insgesamt 943 Mitglieder seien es sogar 38 Mitglieder weniger als im vergangenen Jahr. Eine häufige Begründung laute „keine Lust mehr“, vor allem aber würden Schule und Ausbildung zum Austritt führen. „Feuerwehrmänner erhalten bei Befragungen nach dem besten Ansehen immer einen guten Platz, den sollten eigentlich auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr haben, die neben der Schule oder Ausbildung viele Aufgaben in der Jugendfeuerwehr übernehmen“, betonte Stefan Roth, stellvertretender Amtswehrführer, und kritisierte, dass die Jugendlichen von der Schule so stark in Anspruch genommen werden.

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