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Schleswiger Nachrichten

17. Oktober 2017 | 08:27 Uhr

Jugendliche und Kinder im Blick

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Amt Süderbrarup: Diskussion über Finanzen, aber keine Entscheidungen

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Amt Süderbrarup | Bei der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses Süderbrarup vor der Kommunalwahl ging es vor allem um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie um die dafür notwendigen Finanzen. Kerstin Jansen, Schulsozialarbeiterin der Süderbraruper Gemeinschaftsschule, berichtete aus ihrer Arbeit, die im Wesentlichen aus dem Angebot der pädagogischen "Insel" und Einzelfallbetreuung besteht. In die "Insel" können sich Schüler mit Problemen zurückziehen, um Arbeitsaufträge in Ruhe zu erledigen oder sich schnellen Rat zu holen. Einzelhilfen konnte Jansen 19 Mal für Schüler und sieben Mal für Eltern geben. Dabei spielte die Behandlung von Mobbing eine große Rolle. "Vor allem Bedarfsgemeinschaften und Familien, die um ihre Existenz kämpfen, sind in der Beratung stark vertreten", ist Jansen aufgefallen, die auch die gute Zusammenarbeit mit der Jugendpflege erwähnte.

Deren Arbeit wurde bereits im Schul- und Finanzausschuss gelobt. Dennoch sollen die Ausgaben dafür auf den Prüfstand, wie alle anderen freiwilligen Leistungen des Amtes auch. Zurzeit bietet es sich an, die durch die Fortbildung von Jugendpfleger Jean-Claude Stutz freigewordene halbe Stelle nicht neu zu besetzen. Doch der Amtsausschuss folgte dem Vorschlag des Finanzausschusses, der die Entscheidung darüber bis zur Neuordnung der Aufgabenübertragung der Gemeinden auf das Amt zurückstellen will.

Auch die Entscheidung über das Küchenkonzept der Gemeinschaftsschule wurde auf die Zeit nach der Kommunalwahl verschoben. Zurzeit funktionieren Mensa und Kiosk mit Teilzeit- und Kleinarbeitsverträgen. Doch inzwischen drei Bewerber haben ihr Interesse angemeldet, diese Einrichtung kostendeckend zu übernehmen. Die Ideen der Interessenten gehen dabei bis zu einem zentralen Catering für alle Schulen und Kindergärten des Ortes. Doch es gibt noch viele offene Fragen. Deshalb soll bis zum Jahresende alles so bleiben wie bisher.

Für insgesamt 443 000 Euro vergab der Amtsausschuss die Aufträge in den Bereichen Trockenbau, Heizung und Elektrik zur Sanierung der Sporthalle im Schulzentrum an die günstigsten Bieter. Dabei entschieden sich die Mitglieder gegen ein Verfüllen des dann nicht mehr benötigten Heizöltanks und für eine komplette Entsorgung - auch wenn dies einige tausend Euro teurer komme. Eine Diskussion gab es, als im Elektrobereich ein örtlicher Anbieter bei einer Angebotssumme von fast 14 000 Euro nur um 61 Cent teurer war als ein auswärtiger Betrieb und deshalb den Zuschlag nicht bekam. Doch der die Ausschreibung durchführende Architekt Peter Richardsen machte deutlich, dass man innerhalb der Vergabeordnung des Landes auch bei derart kleinen Differenzen keine Ausnahme machen dürfe, falls man Zuschüsse erwarte.

Für die Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich "Trerberg" der Gemeinde Steinfeld billigte der Amtsausschuss den Entwurf. Nach Abschluss des Verfahrens entsteht dadurch ein Sondergebiet "Energieerzeugung", wodurch die dort ansässige Biogasanlage sich erweitern kann. Für die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Loit erging der abschließende Beschluss. Ein örtliches Holzbauunternehmen kann dadurch neue Produktionsstätten an der Einmündung der K 47 zur B 201 neben dem Landwirtschaftshandel errichten.

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