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Villa am Stadthafen : Jetzt spricht Gerhard Schmid

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ex-Mobilcom-Chef Gerhard Schmid hat sich in die Debatte um sein ehemaliges Villengrundstück eingemischt – mit einem Leserbrief an die Schleswiger Nachrichten.

Die E-Mail kam Mittwochmittag um kurz nach halb eins. Es war nicht der erste Leserbrief des Tages zum Thema Schmid-Villa, aber dieser hatte einen Absender, der uns zwei Mal hinschauen ließ: „Gerhard Schmid, Hamburg“. Der Ex-Milliardär und Gründer des Telefonkonzern Mobilcom meldet sich persönlich zu Wort in der Debatte um sein ehemaliges Grundstück am Stadthafen. Um sicherzustellen, dass kein Scherzkeks mit einem fiktiven E-Mail-Account hinter der Zuschrift steckt, bitten wir ihn um einen Rückruf. Wenig später ruft er an: Hamburger Festnetznummer, leichter fränkischer Akzent. Kein Zweifel, er ist es, und er erzählt freimütig, wie es damals Ende der 90er Jahre war, als er für sein wachsenden Unternehmen eine neue Zentrale bauen wollte – genau dort, wo jetzt die umstrittenen Wohnblocks entstehen sollen. Er durfte nicht. Wegen der Sichtachse auf den Dom. Auch deshalb wundert er sich über die neuen Pläne für fünfgeschossige Appartementhäuser.

Den Leserbrief veröffentlichen wir in unserer Ausgabe vom morgigen Donnerstag. Gerhard Schmid meint unter anderem: „Es sind durchaus keine Traumtänzer, die im Umfeld des Doms und direkt an der Schlei eine beschauliche Bebauung fordern. Das sind verantwortungsbewusste Bürger, die nicht wollen, dass sich die Sünden der Vergangenheit wiederholen.“

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erstellt am 12.Nov.2014 | 14:10 Uhr

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