Süderbrarup : Jetzt reden die Senioren wieder mit

Diese Senioren erklärten sich zur Mitarbeit in einem Senioren Beirat bereit – mit Bürgermeister Friedrich Bennetreu (l.) und Timm Heinrich (2.v.l.).
Diese Senioren erklärten sich zur Mitarbeit in einem Senioren Beirat bereit – mit Bürgermeister Friedrich Bennetreu (l.) und Timm Heinrich (2.v.l.).

Die Gemeinde Süderbrarup hat wieder einen Seniorenbeirat. Es gab viel Interesse an der Wiederbelebung des Gremiums.

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14. November 2018, 15:57 Uhr

Nach acht Jahren Pause hat die Gemeinde Süderbrarup wieder einen Seniorenbeirat. Das war das Resultat einer gut besuchten Einwohnerversammlung, in der sich neun Senioren spontan bereit erklärten, mitzuarbeiten. Bürgermeister Friedrich Bennetreu stellte fest, dass ein Seniorenbeirat kein Organ der Gemeinde sei. „Aber die Gemeindevertreter beziehen seine Vorschläge und Anträge in die Entscheidung mit ein“, machte er deutlich.

Vor acht Jahren sei der Beirat aufgelöst worden, da die notwendige Mitgliederzahl von drei Personen nicht erreicht werden konnte. Jetzt folge man der Empfehlung des Sozialausschusses und versuche dieses Gremium wieder einzurichten. Auf Unstimmigkeiten in der Vergangenheit wolle man nicht mehr eingehen.

Auch Timm Heinrich, Vorsitzender der Kreisarbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte, hob hervor, dass ein Seniorenbeirat viel erreichen könne. „Das ist gut für die Gemeinde, für die Menschen und für die Mitglieder eine wundervolle Aufgabe“, stellte er fest.

Bennetreu legte eine Liste aus, in die sich wesentlich mehr Interessenten eintrugen, als für eine Gründung notwendig sind. Er betonte, dass diese Liste noch offen sei und sich Interessierte bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung noch bei ihm melden könnten.

Für die Anlage eines Spielplatzes im Neubaugebiet „Südertoft“ forderte er weitere Mitarbeit der Bürger ein. 10 000 Euro stehen für Spielgeräte auf dem 500 Quadratmeter großen Gelände bereit, die aber aus Wartungsgründen nicht aus Holz sein sollen.

Bei Nachfrage zum geplanten medizinischen Zentrum musste der Bürgermeister mitteilen, dass dieses nach ersten Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie nicht unter Federführung der Gemeinde entstehen könne. Doch werde seitens der Ärztekammer eine Alternative mit Fremdinvestor geprüft. Zu Tempo 30 im Heidbergweg konnte Bennetreu nur mitteilen, dass auch der dritte Antrag der Gemeinde von der Kreisverwaltung abgelehnt wurde.



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