Orkan “Christian“ : Jagel: Nach der Landung von Windböe erfasst

Die tschechische Propellermaschine kippte beim Landeanflug auf dem Jageler Flugplatz auf die Seite. Wie groß die dabei entstandenen Schäden sind, wird seit gestern untersucht.
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Die tschechische Propellermaschine kippte beim Landeanflug auf dem Jageler Flugplatz auf die Seite. Wie groß die dabei entstandenen Schäden sind, wird seit gestern untersucht.

Tschechisches Militär-Flugzeug mit sechs Mann an Bord wurde am Montag nach der Landung von einer Windböe erfasst und kippte um.

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30. Oktober 2013, 07:45 Uhr

Sechs tschechische Soldaten sind am Montagnachmittag bei einem Unfall mit ihrem zweimotorigen Propellerflugzeug nach der Landung auf dem Jageler Flugplatz mit dem Schrecken davon gekommen.

Nachdem die Maschine vom Typ L 100 um 14.05 Uhr bei bereits heftigem Sturm zunächst sicher gelandet war, wurde sie laut Aussage eines Sprechers des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ beim Ausrollen von einer Windböe erfasst und kippte dabei auf die Seite. Die Flughafenfeuerwehr eilte daraufhin sofort zu dem Flugzeug und richtete es wieder auf. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Die Delegation an Bord des Flugzeuges hatte sich auf den Weg nach Jagel gemacht, weil sich tschechische Soldaten im kommenden Jahr an einer Übung auf dem Fliegerhorst beteiligen werden. Wann und wie sie die Rückreise antreten werden, steht allerdings noch nicht fest. Zahlreiche Techniker der „Immelmänner“ waren gestern damit beschäftigt, die in Russland gebaute Maschine auf Schäden und eine mögliche Fluguntauglichkeit zu untersuchen.

Insgesamt hat Orkan „Christian“ sowohl auf dem Gelände der Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne in Kropp als auch am Jageler Flugplatz erhebliche Schäden angerichtet. Dort wurden unter anderem Teile des Dachs einer großen Halle abgerissen.

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