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spürnase aus Jübek : Jagdhund Mona hat die Schnauze vorn

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Tiere von Züchter Claus Peter Andresen aus Jübek haben beim Wettbewerb in Tschechien vorzügliche Platzierungen erlangt. „Mona vom Westermoor“ hat in allen Fächern mit sehr gut abgeschnitten und erreichte mit 136 Punkten die Höchstpunktzahl.

Seit Jahren ist Claus Peter Andresen aus Jübek ein herausragender Hundezüchter und erfolgreicher Ausbilder. Das stellte er jetzt wieder bei der Internationalen Kurzhaar-Prüfung in Cejkovice in Tschechien unter Beweis, an der er mit den Hündinnen „Mona vom Westermoor“ des Besitzers Gunnar Ernst aus Nottfeld und seiner eigenen Hündin „Sirka von der Jydebek“ teilnahm – und mit besten Ergebnissen zurückkehrte.

„Mona vom Westermoor“ erreichte als Beste von 95 Hündinnen ein „Vorzüglich an erster Stelle (V1)“, „Sirka“ erlangte ein V3 (vorzüglich an dritter Stelle), beide wurden von Claus Peter Andresen bei der Prüfung vorgestellt. „Mona“ hat in allen Fächern mit sehr gut abgeschnitten und erreichte mit 136 Punkten die Höchstpunktzahl. Auch „Sirka“ bestand alle Prüfungen mit sehr gut und erreichte bei der Suche sogar ein „Hervorragend“. Der Hund wurde für die Schausuche vorgeschlagen, an der 40 Gruppen mit jeweils vier bis fünf Hunden, die zusammenarbeiten, an den Start gingen.

Geprüft wurde in Gehorsam, Führigkeit, Arbeitsfreude, Nase, Suche, Verstehen und Arbeit hinter der lebenden Ente. An dem Wettbewerb nahmen 183 Hunde aus 33 Clubs aus 13 Ländern teil, darunter 88 Rüden und 95 Hündinnen. Die Prüfungen ergaben, dass 60 Prozent der Teilnehmer mit einem ersten Preis die Prüfung bestanden, 29 Prozent errangen einen zweiten Preis, 22 Prozent der vierbeinigen Teilnehmer waren den Prüfungsanforderungen nicht gewachsen.

„Mona“ und „Sirka“ waren die einzigen Teilnehmer aus dem hiesigen Bezirk. Ihnen wurde an den zwei Wettkampftagen einiges abverlangt. Nach einer anstrengenden, 1100 Kilometer langen Anreise, fand am ersten Tag die Auslosung der Gruppen statt und am Nachmittag eine Zuchtschau. Ferner gehörten zum Programm des ersten Tages Prüfungen im Feld oder Wasser und eine Schausuche sowie die Preisverteilung dieses Programmteils.

Die Feldarbeit erledigte Hündin „Sirka“, geboren im Februar 2009, laut Bericht bestens. Sie suche weiträumig mit gutem Naseneinsatz und habe einen unbedingten Finderwillen, hieß es. Zur Wasserarbeit hieß es, dass Sirka auf einmaligen Befehl ins Wasser ging und die Ente im Schilf suchte.

Die wesentlich jüngere „Mona“, geboren im Januar 2011, absolvierte ihre Feldarbeit laut Bericht immer mit der Nase im Wind, mit gutem Sprung, und suche dabei alle Gänge im Gelände ab. Bei der Wasserarbeit zeige sie sehr gute planvolle Stöberarbeit, drücke die Ente auf das offene Gewässer, damit sie erlegt werden kann, hieß es. Die Bringleistung wurde mit „OK“ bewertet.

Beide Hunde werden beim jagdlichen Gebrauch eingesetzt und haben vollen Familienanschluss. Die Ausbildung erfolgt in Jübek. Claus Peter Andresen ist seit 1980 Jäger, bildet seither auch Hunde aus und bereitet sie auf Prüfungen vor. Wie erfolgreich er dabei ist, zeigt das hervorragende Abschneiden bei Kleemann- und Internationalen Kurzhaar-Prüfungen.

Einen ersten ganz großen Erfolg errang Andresen bereits 1998, als er mit seiner Hündin „Afra von der Jydebek“ bei einer Kleemann-Prüfung in Viöl den zweiten Preis erhielt. Weitere herausragende Ergebnisse erzielte er 2008 mit „Lasse von der Jydebek“ bei der Kleemann-Prüfung, 2009 mit „Olex von der Jydebek“ bei einer internationalen Kurzhaarprüfung und 2012 mit „Sirka“ bei der Kleemann-Prüfung. Nächstes Ziel ist die Verbandsschweißprüfung in Mecklenburg-Vorpommern mit beiden Hunden.

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erstellt am 18.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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