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Jäger reichen Petition gegen das Negativ-Image von Waffenbesitzern ein

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erstellt am 17.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Lürschau | Nach der Begrüßung durch Hegeringleiter Claus Henning Jensen und die Jagdhornbläser wurde die Versammlung des Hegerings V (Schleswig mit Umgebung) im "Ruhekrug" in Lürschau mit dem Gedenken an den im vergangenen Jahr verstorbenen Jagdkameraden Klaus Raddatz eröffnet.

Hans-Jürgen Malende stellte eine Petitionseingabe der Jägerschaft bezüglich der Verwendung von registrierten Waffen bei Gewalttaten vor. Die bestehende Statistik unterscheidet bisher nicht nach illegalen und registrierten Waffen. Hierdurch entsteht in der Öffentlichkeit ein falsches Bild, das den Waffenbesitz generell negativ bewertet.

Der Bericht des Hegering leiters zur Situation des Wildes folgte. Niederwild wie Hase, Kaninchen, Fasan und Rebhuhn habe zur Zeit keinen leichten Stand, da in den zurückliegenden Jahren zum einen die Wetterbedingungen nicht gut gewesen seien, zum anderen sei durch die intensive Maisbestellung kaum noch Platz für diese Wildarten. Gewinner der Situation sind nach Angaben von Jensen die Raubwildarten. Im Umkehrschluss heiße das, wenn noch etwas für diese benachteiligten Wildarten getan werden wolle, müsse das Raubwild stärker bejagt werden.

Das Rehwild habe sich ebenfalls mit der zunehmenden Intensiv-Landwirtschaft arrangiert. Hier seien die Bestände auf relativ hohem Niveau. Es wurde angemahnt, den Abschussplan so früh wie möglich zu erfüllen. Dieses wurde auch durch den Kreisjägermeister Hans Wilhelm Schlüter hervorgehoben.

Durch die Ausstattung der gefährdeten Straßenbereiche mit blauen Reflektoren an den Leitpfählen sei die Anzahl der Wildunfälle allem Anschein nach zurückgegangen. Das sei erfreulich für die Versicherungen. Die Kosten für die Reflektoren tragen jedoch im Wesentlichen die Jäger, die bisher verunfalltes Wild, trotz gezahlter Jagdsteuer, ohne zusätzliche Kosten bergen. Die Unfallbescheinigung für die Versicherung stellen die Jäger gegen eine Gebühr aus, die von der Versicherung erstattet wird.

Bei der Wahl des Vorstandes des Hegerings V wurde Claus Henning Jensen als Hegeringleiter bestätigt. Zum Stellvertreter wurde Karl-Heinz Klus aus Arenholz ge-wählt, der damit Frauke Losch ablöst, die nicht mehr kandidierte. Als Kassenwart wurde Lutz Becker in seinem Amt bestätigt, sein Stellvertreter Hans-Christian Brogmus wurde ebenfalls bestätigt. Zum Schießwart wurde Marc Windiges gewählt, der den aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidierenden Erich Kuhlmann ablöst. Zum stellvertretenden Schießwart wurde Hendrik Haupthoff gewählt. Schriftwart ist nun Perry Wittern, der Heinke Tellkamp ablöst, die über Jahre dieses Amt mit Anerkennung des Hegeleiters erledigte, aber aus persönlichen Gründen nicht mehr antrat. Als stellvertretender Schriftwart wurde Lothar Reindel bestätigt. Zum Stellvertreter für den nicht zur Wahl stehenden Hundewart Gunter Quapp wurde Thorsten Bäte gewählt. Pressewart Wolfgang Eberhardt wurde im Amt bestätigt.

Bei der folgenden Gehörn beurteilung wurden vom Kreisjägermeister die gezeigten Gehörne vorgestellt, wobei drei Gehörne besonders hervorgehoben und mit Medaillen ausgezeichnet wurden: Gold für das Gehörn, das von Jan Waschnik vorgestellt wurde, Silber erhielt Horst Hagge und Bronze Alfons Lucht. Der Raubwildpokal ging an das Revier Brekling, er wurde von Johannes Jensen entgegen genommen.

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