Hollingstedt : Jäger legen neues Biotop an

Bürgermeisterin Petra Bülow (v.l.), Jagdleiter Truels Hansen und die Jäger Bruno Krüger, Hans-Jürgen Hoffmann, Hans-Jürgen Petersen, Kurt Brandenburg und Herrmann Girndt besichtigen gemeinsam das neue Biotop.
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Bürgermeisterin Petra Bülow (v.l.), Jagdleiter Truels Hansen und die Jäger Bruno Krüger, Hans-Jürgen Hoffmann, Hans-Jürgen Petersen, Kurt Brandenburg und Herrmann Girndt besichtigen gemeinsam das neue Biotop.

Auf 3000 Quadratmetern ist eine Ausgleichsfläche für die künftige Lückenbebauung in der Gemeinde entsanden – mit Knick und einhemischen Gewächsen.

shz.de von
17. Februar 2014, 17:00 Uhr

Die Hollingstedter Jäger haben kräftig in die Hände gespuckt und am Norderwiesenweg in der Gemeinde eine 3000 Quadratmeter große Aufforstungsfläche angelegt und sie mit 300 Metern Wildgatter eingezäunt. Zudem legten sie einen 250 Meter langen Knick an der Grundstücksgrenze mit heimischen Knickpflanzen (Traubeneichen, Ahorn, Vogelkirsche, Weißdorn, Holunder, Buche) an und stellten einen Wildzaun auf.

Auf dem Grundstück pflanzten sie außerdem fünf Feldgehölz-Inseln mit heimischen Gewächsen an, die ebenfalls eingezäunt werden mussten. Der Schredderplatz bleibt davon unberührt.

Die Erdmassen für den Knick erhielt die Gemeinde kostenlos vom Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz, der im Sommer Baggerarbeiten an der Treene durchgeführt hatte, um den Wasserfluss zu verbessern.

Insgesamt brachten die Jäger rund 100 Arbeitsstunden ehrenamtlich für dieses Biotop auf. Bürgermeisterin Petra Bülow bedankte sich nun bei ihnen für diesen freiwillige Einsatz – zumal die Jäger alles bei schlechten Wetterbedingungen erledigen mussten. Bülow hob hervor, dass gerade dieser Einsatz für die Allgemeinheit den Zusammenhalt in der Gemeinde stärke und so auch Ausgaben erheblich verringert werden könnten.

Die neue Biotopfläche ist eine Ausgleichsfläche für die künftige Lückenbebauung in der Gemeinde, eine Auflage der neuen Ergänzungs- und Klarstellungssatzung, die jetzt Lückenbebauung für zirka 25 Grundstücke in zentraler Ortslage und im Ortsteil Friedrichsfeld für Wohnbebauung und gewerbliche Zwecke zulässt. So kann die Gemeinde die bauliche Entwicklung der nächsten 15 Jahre steuern.

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