Auf der Cebit : Interesse an Schleswiger Technologie

Sven Hering (li.) informiert Ministerpräsident Torsten Albig (re.) und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer über das System zur Datenverschlüsselung. Der Schleswiger präsentiert sein Produkt auf der Cebit am Stand der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH).
Sven Hering (li.) informiert Ministerpräsident Torsten Albig (re.) und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer über das System zur Datenverschlüsselung. Der Schleswiger präsentiert sein Produkt auf der Cebit am Stand der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH).

Auf der Cebit in Hannover präsentiert die Firma „Office Key“ ihr System zur Datenverschlüsselung.

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22. März 2017, 12:27 Uhr

Hoher Besuch am Stand von Sven Hering: Ministerpräsident Torsten Albig und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (beide SPD) haben sich auf der Cebit in Hannover beim Schleswiger IT-Unternehmer über sein E-Mail-Verschlüsselungssystem „Office Key“ informiert. „Sie waren sehr interessiert“, berichtet der 44-Jährige im Gespräch mit den SN. Ein Jahr, nachdem Hering sein System auf der IT-Messe erstmals einem breiten Publikum vorgestellt hatte, hat es nunmehr die Marktreife erlangt. „Direkt nach der Cebit beginnt der Vertrieb.“

Dass sein Produkt Erfolg haben wird, davon ist Hering überzeugt. „Viele Leute beschäftigen sich hier in Hannover intensiv mit dem ‚Office Key‘. Wir haben auch viele internationale Kontakte geknüpft“, sagt der Schleswiger. Ursprünglich hatte der Geschäftsführer der Office Key GmbH & Co. KG die Markteinführung bereits im vergangenen Jahr geplant. Doch stattdessen habe man die zurückliegenden Monate genutzt, um das System um ein kontaktloses Modul für mobile Endgeräte zu erweitern. Denn viele moderne Smartphones verfügten nicht mehr über einen Micro-USB-Anschluss. „Jetzt ist das System rund“, sagt Hering.

Der „Office Key“ verfügt über eine portable Verschlüsselungssoftware und soll einen sicheren Verkehr sensibler Daten auch über mobile Kommunikationsgeräte gewährleisten. Der Absender verschlüsselt seine elektronische Post mittels USB-Stick samt dazugehörigem Pin-Code. Der Empfänger wiederum benötigt ebenfalls Stick beziehungsweise kontaktloses Modul sowie Pin-Code, um die Daten zu dechiffrieren.

Die Landesregierung hatte die Entwicklung des Projekts im Herbst 2013 mit 167  000 Euro unterstützt.

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