Info-Tafeln heben historische Bedeutung hervor

Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf mit Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim (v.l.), Dannewerks Bürgermeister Hermann Büll, Museumsdirektor Nis Hardt, Wolfgang Vogel und Schleswigs Bürgervorsteher Heinrich Bömer vor einer der neuen Info-Tafeln.  Foto: kahlen
Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf mit Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim (v.l.), Dannewerks Bürgermeister Hermann Büll, Museumsdirektor Nis Hardt, Wolfgang Vogel und Schleswigs Bürgervorsteher Heinrich Bömer vor einer der neuen Info-Tafeln. Foto: kahlen

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21. Mai 2011, 03:59 Uhr

dannewerk | Das Naturschutzgebiet "Haithabu-Dannewerk" sei nicht nur das Zuhause zahlreicher Pflanzenarten, die auf der "Roten Liste" stehen. Es sei auch eine bedeutende, historische Kulturlandschaft, die spezieller Fürsorge und Pflege bedürfe. Das betonte gestern Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf, als sie in Dannewerk mit Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Leiter Archäologisches Landesamt, und Wolfgang Vogel, Leiter Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), das erste mehrsprachige Besucher informationssystem einweihte.

Gerade weil die 41 Hektar große Fläche, die direkt hinter dem "Danevirke Museum" beginnt, so schützenswert sei, müsse dies den Besuchern auch anschaulich vor Augen geführt werden, so Rumpf. "Und wer weiß", schloss die Ministerin, "ob wir künftig nicht auch noch auf Plattdeutsch und Friesisch den Besuchern unsere Gebiete im Land näher bringen".

Holztafeln mit deutschen, englischen und dänischen Aufschriften informieren nun mit Bildern und gar nicht mal so wenig Text über die Besonderheiten, Wanderwege, Flora und Fauna des Schutzgebiets. In diesem, so von Carnap-Bornheim, seien LLUR und Archäologisches Landesamt in der Vergangenheit durch sehr gute Zusammenarbeit "riesig vorangekommen".

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