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Schleswiger Nachrichten

17. August 2017 | 21:53 Uhr

Impulse auch im Sozialen setzen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim Kropper Jahresempfang mahnt Bürgermeister Reinhard Müller, die Politik dürfe nicht nur an den wirtschaftlichen Erfolg denken

In der Gemeinde dürfte man nicht nur an Investitionen denken, vielmehr gelte es auch, über soziale, gesellschaftliche und kulturelle Begegnungen nachzudenken, Impulse zu setzen und entsprechend zu handeln. Diesen Appell richtete Kropps Bürgermeister Reinhard Müller an die Gäste des Neujahrsempfangs der Gemeinde im Haus Kana des Diakoniewerkes. Nur so sei der Zusammenhalt in der Gemeinde weiter zu fördern. Müller rief dazu auf, die individuelle Vielfalt mit den liebenswerten Besonderheiten des Ortes hervorzuheben und diese weiterhin zu pflegen und auszubauen.

Das Haus Kana ist traditionell Veranstaltungsort des Jahresempfangs der Gemeinde. Über 150 Vertreter aus Politik, Kirche und Wirtschaft, Vereinen und Institutionen, Bundeswehr, Polizei, der Feuerwehr waren der Einladung gefolgt, unter ihnen die neue Bundestagsabgeordnete des Wahklreises 1, Sabine Sütterlin-Waack, der Landtagsabgeordnete Johannes Callsen sowie Kreispräsident Ulrich Brüggemeier (alle CDU). „In Kropp ist alles anders“, bemerkte Müller bei seiner Ansprache schmunzelnd, „denn welcher Bürgermeister kann schon sagen: Mein Stellvertreter ist der Kreispräsident“.

In seinem Jahresrückblick ging er auf das erfolgreiche Projekt „Kropp für alle“ ein, erwähnte das Familienzentrum, das erste erfolgreiche Schritte zurückgelegt habe und hob die Übernahme der Bücherei hervor. Der Ausbau der Krippen mit jetzt über 70 Plätzen sei vorangekommen. Viel Lob erntete die Geestlandschule, an der seit Sommer das Abitur abgelegt werden kann. Das Gewerbegebiet wurde um 6,7 Hektar erweitert, ein Kreisverkehr vor der Kirche eingerichtet und ein neues Baugebiet werde im Frühjahr erschlossen. Schließlich wurde Müller politisch: „Man kann nicht auf Kreisebene die Kreisumlage erhöhen und zugleich in den Gemeinden dann gegen jegliche Erhöhung von Gebühren, Beiträgen und Steuern sein.“ Müllers Dank galt allen Ehrenamtlern und insbesondere der Feuerwehr für ihren Einsatz für das Gemeinwohl. Gemeindevertretung und Verwaltung könnten optimistisch in das Jahr 2014 schauen.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch „Lukas und Helge“ mit Gesang, Gitarre und Cajon. Der Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe übergab an die Jugendabteilungen des TSV und der Feuerwehr sowie an die Amtsjugendpflege je einen Scheck über 250 Euro. Eine besondere Ehrung wurde den Feuerwehrleuten Timo Petersen, Stefan Baumert, Dennis Börgmann, Marc Domnick, Matz Fürstenberg, Volker Kühl, Christoph Pautz, Jochen Sievers und Meik Töpper zuteil für ihren Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt im vergangenen Juni.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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