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Schleswiger Nachrichten

19. Oktober 2017 | 09:47 Uhr

Immer mehr Menschen suchen Hilfe

vom

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Jübek | Offenbar hat der Sozialverband Deutschland, Ortsverband Jübek, keine Probleme, ehrenamtliche Vorstandsmitglieder, auch für einen längeren Zeitraum, zu gewinnen. Dies wurde auf der Jahresversammlung im Hotel Goos deutlich, als der Ortsverbandsvorsitzende Ulrich Manteuffel zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Uwe May eine Reihe von Vorstandsehrungen vornehmen konnte. Thea Hensen wurde für 25 Jahre als Schriftführerin und Bruno Wolffram für 20 Jahre als Kassenwart mit Ehrenschild, Anstecknadel, Urkunde und Blumen geehrt. Für 15 Jahre Vorstandsarbeit erhielt Elisabeth Peper Nadel, Urkunde und Blumen. Für mindestens fünf Jahre haben Gerd Böhmfeldt, Britta Clausen, und Susanne Will-Weiße den Vorstand unterstützt und erhielten dafür die entsprechende Anerkennung. Auch Manteuffel, seit acht Jahren Vorsitzender, wurde für sein Engagement gedankt, wie auch den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Manfred Ehlers und in Abwesenheit Hans Hansen.

May überbrachte die Grüße des Kreis- und des Landesverbandes. Im vergangenen Jahr habe der SoVD Nachzahlungen von 555 356 Euro erwirken können und 154 959 Euro monatliche Zahlungen. Der Landesverband habe im vergangenen Jahr 459 Anträge, 450 Widersprüche und 101 Klageverfahren auf den Weg gebracht, 3184 Besuche in der Geschäftsstelle gehabt und 4955 telefonische Beratungen und Auskünfte erteilt. "Und die Zahlen steigen ständig", betonte May. Der Sozialverband sei kein Kaffeekränzchen-Verband, sondern er biete Hilfe an. Allerdings gehörten auch Unterhaltung und Reisen zum Programm.

"Aufgrund der sozialen Schieflage in unserer Republik geht es vielen Menschen nicht so gut, so dass sie immer mehr Schutz und Hilfe bei den sozialen Verbänden suchen", stellte Manteuffel fest. Ihre Mitgliederzahl habe sich seit April 2012 von 239 Mitglieder um 21 Neuanmeldungen erhöht. Im vergangenen Jahr wurden fünf Veranstaltungen von 30 bis 35 Personen besucht. Beim Verspielen sei "die Bude immer voll".

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