Amt Kropp-Stapelholm : Im Notfall hilft die Dose weiter

Wolfgang Hannemann (v.l.), Stefan Ploog, Ralf Lange und Klaus Lorenzen präsentieren die Notfalldosen.
Wolfgang Hannemann (v.l.), Stefan Ploog, Ralf Lange und Klaus Lorenzen präsentieren die Notfalldosen.

Vereine und Verbände verteilen im Amt Kropp-Stapelholm die Gefäße, die im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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13. März 2019, 16:25 Uhr

Wolfgang Hannemann, Vorsitzender des Seniorenbeirates Kropp, Bürgermeister Stefan Ploog, Amtsvorsteher Ralf Lange und Bürgervorsteher Klaus Lorenzen stellten gemeinsam den Vertretern der Vereine und Verbände die Notfalldose vor, die im Amt verteilt werden soll.

Die Gemeinde Kropp hat als Erstausstattung 500 Notfalldosen gekauft. Diese werden kostenfrei über die Vereine verteilt oder im Rathaus ausgegeben. Amtsvorsteher Ralf Lange plant die Anschaffung von 1000 Notfalldosen, die in den Dörfern des Amtes verteilt werden sollen. „Das kann auch über die Vereine stattfinden“, so Lange. Dann müsse man sehen, wie hoch die Nachfrage nach diesen Notfallhelfern sei.

Schnelle Informationen

Der grün-weiße Kunststoffbehälter enthält ein Notfall-Infoblatt und zwei Aufkleber. „Im Notfall zählt jede Sekunde“, sagte Hannemann. Ziel sei es, dass sich Rettungsdienste schnell und umfassend über einen Patienten informieren können.

Im Merkblatt werden aktuelle Notfalldaten eingetragen: Vorerkrankungen, Allergien, Operationen, welche Medikamente nimmt die Person regelmäßig ein, welche Kontaktpersonen sind zu informieren, wer ist der Hausarzt, müssen Personen/Kinder oder ein Haustier versorgt werden. Diese Daten sollten stets aktuell gehalten werden. Wenn alles ausgefüllt ist, sollte die Notfalldose gut sichtbar im Kühlschrank deponiert werden. „Da schauen die Rettungskräfte zuerst nach, denn viele Medikamente müssen kühl gelagert werden“, erklärte Wolfgang Hannemann.

Aufkleber an der Wohnungstür

Zum besseren Auffinden der Notfalldose soll einer der beigefügten Aufkleber auf Sichthöhe an der Wohnungstür von innen und der zweite Aufkleber außen am Kühlschrank angebracht werden. So können Helfer sofort erkennen, ob und wo sie die Notfalldaten des Patienten finden. Ganz wichtig sei auch, dass für jeden Bewohner eine eigene Notfalldose deponiert werde.



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