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Schleswiger Nachrichten

17. Oktober 2017 | 08:24 Uhr

Schleswig : Im Garten Deutsch lernen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Dannewerkschüler pflanzen 13 000 vor ihrer Schule Blumenzwiebeln. Kooperationspartner sind die Umweltdienste.

von
erstellt am 11.Nov.2015 | 07:29 Uhr

Blumen sind das Lächeln der Erde, heißt es. Dass sie sogar schon in Form von Zwiebeln viel Freude machen können, konnte man gestern vor der Dannewerkschule erleben. Dort haben Schüler aus der DAZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) gemeinsam mit den Mädchen und Jungen aus der 9d Hand angelegt und rund 13  000 Krokus-Zwiebeln gepflanzt – mit tatkräftiger und finanzieller Unterstützung der Umweltdienste.

Dass die Pflanzaktion am Ende so groß werden würde, war anfangs allerdings gar nicht geplant. Deutschlehrerin Katrin Marek hatte bei Schulleiterin Andrea Schönberg ursprünglich nur angefragt, ob sie für 50 Euro Blumenzwiebeln kaufen könne, um diese mit ihren Schülern einzupflanzen. Das wäre zwar kein Problem gewesen. Da aber die Stadtwerke Kooperationspartner der Dannewerkschule sind, fragte Schönberg spontan dort nach, ob es nicht auch die Möglichkeit für eine gemeinsame Aktion gebe. Mit dem Ergebnis, dass gestern nun Arne Kähler, stellvertretender Leiter der Umweltdienste, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Volker Traulsen und Horst Wilke an der Erikstraße anrückte.

Unterstützt von Hausmeister Heinz Meurers machten sie sich zusammen mit den Kindern ans Werk und wühlten den ganzen Vormittag in der Erde. Im kommenden Frühjahr wird nun an der Westseite der Schule (am Holzredder) das Ergebnis, ein buntes Band aus tausenden Krokusblüten, zu sehen sein. Zudem soll parallel dazu im Garten vor der Mensa das Logo mit dem Schriftzug „DWGS“ (Dannewerk-Gemeinschaftsschule) erblühen.

„Man kann hierbei der deutschen Sprache mal auf einer anderen Ebene begegnen. Die Schüler erleben mal etwas anderes und erweitern gleichzeitig ihren Wortschatz “, erklärte Katrin Marek (die auch im Fach Garten unterrichtet) mit Blick auf die fleißigen Helfer. Darunter waren neben vielen Flüchtlingskindern aus der DAZ-Klasse auch zahlreiche Schüler mit Migrationshintergrund aus der 9. Klasse.

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