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Konzert in Jübek : „Illegal 2001“ verwandeln das Motodrom in einen Feier-Tempel

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Band spielte am Ostersonntag kostenlos im Sandbahnstadion.

„Beschissen“ war der Auftritt der Band „Illegal 2001“ im Jübeker Motodrom ganz und gar nicht. Sänger Thomas Lötzsch sang zwar, dass es ihm „beschissen“ gehe – jedoch dies ausschließlich als Textzeile des gleichnamigen Liedes. Die Band spielte am Ostersonntag kostenlos im Sandbahnstadion und füllte das große Rund mit altvertrauten Liedern. Der Grund: In diesem Jahr wird das Jübek Open Air 30 Jahre alt. Allerdings steht die Zukunft der Veranstaltung unter keinem guten Stern. Im vergangenen Jahr musste das Festival aufgrund eines Unwetters mit Orkanböen aus Sicherheitsgründen nach nur einem Tag beendet werden; für die Veranstalter ein finanzielles Desaster. Alle Fans, die sich seinerzeit um den zweiten Festival-Tag „beschissen“ gefühlt hatten, wurden aber am Ostersonntag zumindest teilweise entschädigt.

Zwei der Festival-Veranstalter, Martin Purwin und Marco Sohr, hatten gemeinsam mit der Jübeker Feuerwehr ein Osterfeuer mit Konzerten organisiert. Vier Bands bespielten ab 18 Uhr die Bühne des Motodroms. Zunächst Melted Ego und Pay Pandora, dann Tears for Beers, und zum Abschluss verwandelten die Männer von Illegal 2001 das Sandbahnstadion in einen Rock-und Feier-Tempel, sprich in das, wofür die Spielstätte drei Jahrzehnte bekannt gewesen war. Textsichere Fans scharten sich auch am Ostersonntag wieder zu tausenden um die Bühne.

Neben dem Song „Beschissen“ gaben die Jübek-Veteranen von Illegal 2001 bekannte Songs wie „Nie wieder Alkohol“, „A7“ und als Zugabe „Dosenbier“ zum Besten. Drei junge Nachwuchsmusiker aus Breklum begeisterten während einer Umkostümierung der Bandmitglieder von Illegal 2001 (die zunächst als Osterhasen auf die Bühne gehoppelt waren) mit ihrer Version des White Stripes-Songs „Seven Nation Army“.

Alle Einnahmen des Osterfeuers, egal ob durch den Verkauf am Schwenkgrill oder an den Getränkeständen , werden dem Erhalt des Festivals zu Gute kommen. „Ebenso würden wir uns – und auch die Freiwillige Feuerwehr Jübek – über weitere Spenden freuen“, sagten Purwin und Sohr am Ende.

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erstellt am 07.Apr.2015 | 07:13 Uhr

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