Modernisierung : Hüsby hat seine Halle wieder

In Sachen Wärmedämmung ist die Mehrzweckhalle von Bollingstedt, links neben Feuerwehrgerätehaus und Kindergarten, auf dem neuesten Stand.
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In Sachen Wärmedämmung ist die Mehrzweckhalle von Bollingstedt, links neben Feuerwehrgerätehaus und Kindergarten, auf dem neuesten Stand.

Erweiterung und energetische Sanierung sind abgeschlossen. DRK, OKR und Schützengilde freuen sich, dass ihnen die Mehrzweckhalle nun wieder für ihre Veranstaltungen zur Verfügung steht.

shz.de von
30. Oktober 2013, 12:00 Uhr

Die Bauarbeiten zur Modernisierung und Erweiterung der Sporthalle in Hüsby sind abgeschlossen. Der Einladung zur „Offenen Tür“ folgten viele Hüsbyer, denen man die Freude darüber ansah, dass die Mehrzweckhalle nun wieder für ihre Veranstaltungen zur Verfügung steht.

Ursprünglich waren nur energetische Verbesserungen vorgesehen gewesen, doch die Halle erhielt auch eine neue Wandverkleidung, der Geräteraum wurde vergrößert und es wurde ein neuer Umkleideraum mit Toilette geschaffen. Außerdem wurde die Küche erneuert und das Dach einheitlich gestaltet. Die Kosten belaufen sich laut Ausschreibung auf 295 000 Euro bei einer Förderung von 120 000 Euro. Weiterhin konnte ein Darlehen über 109 000 Euro zu sehr günstigen Bedingungen aufgenommen werden.

Helmut Greve, stellvertretender Bürgermeister, zeigte sich über die große Resonanz auf die Einladung sehr erfreut. „Wir sitzen hier jetzt in der neugestalteten Halle, das ist eine schöne Sache, aber es war auch ein Kraftakt“, sagte er. Erfreulich sei auch, dass man im Kostenrahmen geblieben sei.

Werner Detlefsen erinnerte an die Geschichte der Sporthalle. Nachdem die Idee, eine Baracke als Sporthalle aufzubauen, scheiterte, entschloss sich die Gemeinde 1962 dazu, eine kleine Halle zu errichten – Nutzfläche 55 Quadratmeter, beheizt von einem elektrischen Heizlüfter. Doch dieser Raum wurde bald zu klein. Für eine Erweiterung auf die heutige Größe wurde 1978 die Baugenehmigung erteilt. Im Laufe der Jahre wurde die Halle auch für Veranstaltungen des DRK-Ortsvereins, des Ortskulturringes und der Schützengilde genutzt, sie wurde zur Mehrzweckhalle.

Ein 2009 erstelltes energetisches Gutachten ergab, dass durch eine zeitgemäße Sanierung der Wärmedämmung Energie-Einsparungen von 84 Prozent erreicht werden können. Einem Antrag auf Sportstättenförderung im Rahmen der Dorfentwicklung wurde stattgegeben, die Arbeiten begannen im Frühjahr. Das 30 Jahre alte Mobiliar und die Kücheneinrichtung wurden ersetzt und die Wandbekleidung der Halle vorgenommen.

Grußworte und ein Dankeschön kamen von Dörte Scheffel, Vorsitzende des TSV, auch dafür, dass während der Bauarbeiten Ausweichmöglichkeiten genutzt werden konnten. „Wir können dankbar sein und uns glücklich über die kostenlose Bereitstellung der Halle schätzen“, betonte Claus Jöns, Leiter des OKR.

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