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Duell mit Atze Schröder : Hollingstedterin bei „Klein gegen Groß“: Alekes großer Auftritt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Zwölfjährige ist am Samstag in der ARD-Show „Klein gegen Groß“ zu sehen – im Duell mit Atze Schröder.

Hollingstedt | Die zwölfjährige Aleke Köhn aus Hollingstedt hat viele Talente. Die Lornsenschülerin spielt Querflöte und Saxofon, ist DLRG-Schwimmerin, betreibt Selbstverteidigung – und ist begeisterte Seglerin. Ihr maritimes Hobby hat sie jetzt sogar ins Fernsehen geführt. Samstagabend ist sie in der von Kai Pflaume moderierten ARD-Familienshow „Klein gegen Groß – das unglaubliche Duell“ (ab 20.15 Uhr) zu sehen. Dann werden rund fünf Millionen Zuschauer zur besten Sendezeit vor den Bildschirmen verfolgen, wie Aleke gegen Comedian Atze Schröder antritt.

„Wir mussten blind Seemannsknoten ertasten, benennen und nachknoten“, erzählt die Hollingstedterin. Ob der Yachteigner Schröder oder seine junge Herausforderin die größere Fingerfertigkeit bewiesen hat – das verrät Aleke nicht.

Dafür berichtet sie mit Begeisterung, wie sie am Wochenende vom 11. bis zum 13. November in Berlin für die Aufzeichnung der Sendung vor der Kamera stand. Eigene Garderobe, Schminken in der Maske, die vielen Scheinwerfer und die Begegnung mit Promis wie Atze Schröder, Horst Lichter, Vanessa Mai und Smudo – „das war echt cool“. Auch wie die an einem Kran befestigte Kamera auf ihr Gesicht zukam, das hat sie schwer beeindruckt. Und das Lampenfieber? „Ich war ganz schön aufgeregt“, gibt Aleke zu. „Aber ich war noch aufgeregter als mein Kind“, ergänzt Mutter Vera Köhn. Die gesamte Familie – Eltern, die drei Brüder sowie Oma und Opa – waren ebenso zur Unterstützung mit nach Berlin gereist wie mehrere jugendliche Mitglieder aus Alekes Eckernförder Segelclub. Sie alle saßen im Studio, als Aleke ihren großen Auftritt auf der Showbühne hatte. Und gemeinsam hatten sie Gelegenheit, hinter die Kulissen zu gucken und die After-Show-Party zu genießen. Vor allem Moderator Kai Pflaume hat es der Familie angetan. „Der begegnet den Kindern auf Augenhöhe. Das ist ein ganz netter, toller Mensch“, hat Vera Köhn festgestellt.

Ihren Kontrahenten Atze Schröder hat Aleke nur kurz kennengelernt. „Der kam erst kurz vor der Sendung und musste danach leider auch gleich wieder los. Aber er ist auch ganz lustig.“

Angefangen hatte alles bereits im September 2015. Damals hatte sich Pflaumes Redaktion an den Segelclub Eckernförde gewandt und nach einem geeigneten Kind gefragt. Aleke ist in dem Verein Mitglied der Opti-Regattagruppe. Das Mädchen hatte Interesse und drehte zur Bewerbung ein Heimvideo.

Im Frühjahr erfolgte der Zuschlag, und im Juli kam dann Kai Pflaume höchstpersönlich mit einem Kamerateam vorbei. Auf dem heimischen Resthof in Hollingstedt und beim Segeln in Eckernförde wurde ein Einspielfilm gedreht, der morgen gezeigt wird. Dabei stieg nicht nur Aleke in ihren Opti. Auch der Moderator versuchte sich in der kleinsten aller Bootsklassen. Kann er denn segeln? „Nicht so richtig“, sagt Aleke mit einem Lachen. „Aber Kai ist sehr ehrgeizig und hat es immer weiter probiert.“

Ehrgeizig ist auch die junge Hollingstedterin. Fast täglich hat sie für die Sendung 30 verschiedene Seemansknoten geübt. In der Show wurden für das Duell mit Atze Schröder zehn Knoten per Zufallsgenerator ausgewählt.

Zu Alekes großem Fernsehmoment haben sich morgen Abend diverse Freundinnen angesagt. „Wir gucken das alle zusammen bei mir zu Hause.“ Aleke weiß selbst natürlich, wie ihr Wettkampf mit Atze Schröder ausgegangen ist. Was sie aber nicht weiß, ist, welche ihrer Antworten tatsächlich gesendet werden, die sie vor laufender Kamera gegeben hat. Aleke: „Kai hat mich gefragt, wie wir denn zu Hause so Weihnachten feiern. Da habe ich gesagt, dass wir unsere Schafe schlachten und essen. Da hat er erst komisch geguckt.“ Aber so sei das nun mal auf dem elterlichen Resthof in Hollingstedt.

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erstellt am 16.Dez.2016 | 06:38 Uhr

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