Treene in Treia : Hochwasser beschädigt Kanu-Leitplanke

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Die Verbindung zwischen den blauen Pfählen, die den Wassersportlern zeigt, wo sie gut durch den Fluss kommen, wurde hochgetrieben.

shz.de von
13. Januar 2015, 12:00 Uhr

Das durch Starkregen verursachte Hochwasser auf den Treenewiesen und an den Treeneufern ist inzwischen zurückgegangen. Nun werden Schäden deutlich, die durch die Kraft des Wassers verursacht wurden. So ist die blaue „Leitplanke“ (Foto), die die Kanu-Strecke vom restlichen Flussbett abgrenzt, in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Rahmen der umfangreichen und teuren Arbeiten zur Umgestaltung des Staus zu einer Sohlgleite und des Neubaus der Treenebrücke im Jahr 2010 wurde am westlichen Uferbereich eigens für die Kanufahrer eine Strecke von zirka 45 Metern Länge eingerichtet, die vom übrigen Flussbett abgegrenzt wurde. Das wurde durch blaue Pfähle deutlich gemacht, die miteinander verbunden sind. Eigentlich sollte die Verbindung auf der Wasseroberfläche schwimmen. Durch die großen Wassermassen und den hohen Wasserstand wurde die blaue „Leitplanke“ jedoch hochgetrieben und landete zum Teil auf den Pfahlköpfen, während andere wieder schwimmend auf der Treene ihren Zweck erfüllen.

Zurzeit wird kaum ein Kanufahrer in diesem Bereich der Treene seinem Hobby nachgehen, in dem schon bei normalen Wasserständen so mancher baden geht. Bis Ostern, wenn der Großbetrieb der Kanufahrer wieder auf der Treene beginnt, sollten die Schäden alle wieder behoben sein. Keine negativen Folgen hatte das Hochwasser glücklicherweise im Bereich des Treianer Pastorats. Der Gottesdienstplatz direkt an der Treene, das sogenannte „Kleine Paradies“, blieb von Schäden verschont. Das Kreuz und die Sitzbänke dort, die beinahe völlig überschwemmt waren, scheinen gut verankert zu sein – und die Figuren waren vorher in Sicherheit gebracht worden.

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