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Schleswiger Nachrichten

22. Oktober 2017 | 12:19 Uhr

Hinter den Kulissen der SN

vom

Seit fast zwei Jahren begleitet der Leserbeirat die Arbeit der Redaktion

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Schleswig | In den fast zwei Jahren seines Bestehens ist der Leserbeirat der Schleswiger Nachrichten zu einer Institution geworden, deren Bedeutung deutlich über die lokalen Bezüge hinausreicht. Mitte Januar 2012 war der Beirat als ein Beitrag zum Jubiläumsjahr - in diesem Jahr feierten die SN ihr 200jähriges Bestehen - gegründet worden. Seine sechs Mitglieder wurden von der Redaktion um ihre Teilnahme an dem Gremium gebeten. Seither hat der Beirat nahezu regelmäßig alle zwei Monate getagt, so auch wieder am 2. August. An dieser Stelle: Herzlichen Dank für Zeit und Engagement!

Wie üblich stellte der Redaktionsleiter zunächst die wesentlichen Stationen der Berichterstattung in den letzten Wochen vor. Bemerkenswert: Das häufig befürchtet "Sommerloch" - die Flaute in der Berichterstattung - hat es in diesem Jahr schon deswegen kaum gegeben, weil der Sommer selber immer wieder Gegenstand der Betrachtung werden konnte und musste. Zudem hatte die Redaktion mit zwei Serien vorgesorgt, die durchaus mehr waren als nur "Füller": Sie handelten zum einen, kunsthistorisch akzentuiert, von den schönen alten Dorfkirchen im SN-Berichterstattungsgebiet. Und zum anderen wurden in Schleswig Restaurants und deren Köche vorgestellt. Das war (noch) kein "Test", aber schon ein erster Blick in die Töpfe.

Doch im Leserbeirat geht es ja nicht nur "lokal" zu; auch die generelle Situation der Zeitungslandschaft ist immer wieder Thema in der Runde von diesen interessierten Leserinnen und Lesern. Aktueller Anlaß für die Diskussion war der Verkauf von Traditionstiteln wie "Hörzu" oder dem "Hamburger Abendblatt" durch den Springer Verlag, der sich dafür noch stärker im digitalen Geschäft aufstellen will. Mitglieder des Leserbeirats betonten in diesem Zusammenhang, dass für sie das klassisch gedruckte Produkt nach wie vor einen hohen Stellenwert besitze.

Weitere Anregungen - und auch die "kleinen" Hinweise sind wichtig - betrafen die in der Zeitung veröffentlichten Fotos der Redakteure und von Autoren. Sie sollten, so die Bitte, freundlicher ausfallen und häufiger verwendet werden. In der Tat ist besonders das letztere schon für die nächste Zeit geplant.

Apropos Planung. Der Redaktionsleiter berichtete dem Leserbeirat von einem redaktionellen Projekt, das Mitte September in der Zeitung zu finden sein wird: ein Magazin zum Thema "Glück". SN-Redakteure werden sich mit den unterschiedlichsten Facetten dieses Themas beschäftigen. Prompt kam eine wichtige Anregung aus dem Beirat, die wir heute auf der ersten Seite auch umsetzen: Die Leser der Zeitung mögen uns ihre Erfahrungen mit "Glück" mitteilen - aber diese Bitte haben Sie ja längst gelesen und kramen bereits in Ihren Erinnerungen.

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