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Schleswiger Nachrichten

15. Dezember 2017 | 06:21 Uhr

Süderbrarup : Herbstkonzert voller Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vor vollem Haus traten der Männerchor Süderbrarup, der Popchor „Kurios“ und die die Herzen der Zuhörer gewinnende Instrumentalgruppe der Schule am Thorsberger Moor auf.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Das Herbstkonzert des Männerchors Süderbrarup ist ein Ereignis mit Traditionscharakter. Auch in diesem Jahr war das Bürgerhaus bis auf den letzten Platz gefüllt. Es mussten sogar zusätzliche Stühle aufgestellt werden.

Das Konzert bestach durch seine Vielfalt. Im Zentrum stand der Männerchor, der unter der Leitung von Hans Walter Schulz einen Querschnitt durch die Welt des Männergesangs brachte. Dabei beeindruckte er an einigen Stellen alleine durch Sangeskraft und Lautstärke des inzwischen auf 55 Personen angewachsenen Ensembles. Aber der Chor zeigte auch die präzise Artikulation, die man zur Erzählung von Balladen braucht. Und die Sänger bewiesen Gefühl beim Vortrag von Gospels sowie Leichtigkeit bei der Interpretation von Schlagern. Das Publikum ließ den Chor erst nach mehreren Zugaben von der Bühne.

Ein ganz anderes Klangbild bot der Popchor „Kurios“, bei dem die weiblichen Stimmen in der Überzahl waren. Unter der Leitung von Joachim Schmidt präsentierten sie vor allem stark rhythmisch orientierte Lieder und überraschten die Zuhörer zum Abschluss mit dem gefühlvollen „Halleluja“ von Leonard Cohen.

Doch die Könige und Königinnen der Herzen waren an diesem Abend Künstler, die erst ganz am Anfang ihrer Karriere stehen. Es war die Instrumentalgruppe der „Schule am Thorsberger Moor“. Die Schüler haben sich ohne musikalische Vorkenntnisse zu einer Bläserklasse zusammengefunden, spielen teilweise erst seit einem Jahr ein Instrument.

„Ich finde es einfach toll, dass es noch Jugendliche gibt, die etwas für Musik übrig haben und das auch in der Öffentlichkeit zeigen“, sagte eine Zuhörerin in der Pause. Unter der Leitung von Jürgen Lossak spielten die Jugendlichen entsprechend ihres Ausbildungsstandes kurze Musikstücke auf verschiedenen Blasinstrumenten, die von Schlagzeug und Bass begleitet wurden. Sie erhielten dafür viel Beifall.

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