zur Navigation springen

Taarstedt : Heinz Hoenig hämmert auf dem Brauereifest

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Altstar-Auflauf beim Brauereifest: TV-Schauspieler Heinz Hoenig schmiedet einen „Friedensnagel“. Außerdem spielte „Illegal 2001“.

Wären es die erhofften lauen Sommerabende gewesen, das Spätsommerfest am Wochenende in Taarstedt hätte wohl seinen verdienten Zuspruch erhalten. Die, die sich trotz Wind und Schauern auf den Weg gemacht hatten, erlebten auf dem historischen Dreiseithof der Familie Eggert mit ihren restaurierten Reethdachscheunen ein Feuerwerk der Rockmusik.

Zunächst bevölkerten gut 300 zahlende Rockfans am Freitag bis tief in die Nacht den Platz vor der Bühne, und sie kamen voll auf ihre Kosten bei Auftritten von „The White Wedding“, der neunköpfigen „Sheeps-E-Band“ , „Given to fly“ und als Top-Act „Illegal 2001“. Zum Abschluss sorgten dann die „Los Jaigüey“ aus Mexiko für Stimmung. Als Ehrengast trat Heinz Hoenig mit dem „Hammerorchester“ auf.

Der TV-Schauspieler mit Wahlheimat in der Schleiregion stellte seine Aktion „Schmieden für den Frieden“ vor. Als gelernter Schlosser und Silberschmied fiel es ihm leicht, gemeinsam mit dem Schmied Alfred Bullermann einen eisernen Nagel vor dem Publikum zu bearbeiten. Der Ehrennagel soll nach den Worten von Hoenig an Annemarie Clausen gehen. Die Scholderuperin hat über Jahrzehnte einen kleinen Einkaufsmarkt in dem Ortsteil der Gemeinde Taarstedt geführt. Da sie krankheitsbedingt nicht persönlich kommen konnte, um den Nagel für ihr Engagement zugunsten der Dorfgemeinschaft in Empfang zu nehmen, sagte Hoenig zu, diesen in Kürze persönlich zu überreichen.

Erstmals wurde das Festival in diesem Jahr an zwei Tagen ausgerichtet. Abwechslungsreich gestaltete sich das Programm am Sonnabend. Vom „Feuerwehrmusikzug Westerakeby“ mit seinem Bigbandsound über „Coast to Coast“ und „Far East Experience“ am Nachmittag ging es weiter mit „Stew’n Heggis“, „4Rocks“ und „Sextosold“. Höhepunkt war schließlich der Auftritt der Band „Chilli con Pepper“.

„Ich hätte mir noch ein paar mehr Besucher aus der Gemeinde gewünscht, aber das Festival hat auch viele Leute aus der näheren und weiteren Umgebung angesprochen“, bilanzierte der insbesondere mit dem Wetter nicht ganz zufriedene Veranstalter Arne Eggert. Die Besucher allerdings fast einer Meinung: Was das Team der kleinen Brauerei in Tante Marthas ehemaliger Scheune mit dem Namen „Angeliter Weltbrauerei“ auf die Beine gestellt hatte, verdient unbedingt im nächsten Jahr eine Wiederholung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen