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Neues Programm veröffentlicht : „Heimat“ setzt weiter auf TV-Stars

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Auch im kommenden Jahr treten wieder zahlreiche bekannte Fernseh-Größen in Schleswig auf.

von
erstellt am 22.Nov.2015 | 19:34 Uhr

Ungeachtet der Diskussionen um die Zukunft der „Heimat“ in Schleswig hat dessen Macher Mario Hoff jetzt das neue Programm für die Saison 2016 vorgestellt. Und dabei wird auf den ersten Blick klar: Es geht so weiter, wie es in diesem Jahr aufhört – mit einem Mix aus bekannten TV- und Musik-Stars, hoffnungsvollen Comedian-Talenten und altbekannten „Heimat“-Dauerbrennern.

„Es geht wieder rund“, sagt Hoff, der in diesem Jahr nicht auf ein klassisches Programmheft setzt, sondern auf ein 80 Seiten starkes Magazin, das in einer Auflage von 28  000 Exemplaren in Schleswig sowie vielen Städten und Gemeinden im weiteren Umfeld verteilt wird. „Es ist ein ganz besonderes Produkt geworden, in dem nicht nur die einzelnen Programmpunkte und Künstler vorgestellt werden, sondern auch redaktionelle Beiträge Platz finden.“

Im Mittelpunkt stehen dennoch die zahlreichen Stars, die sich auch 2016 im „Varieté am Ende der Welt“, wie Hoff sein Veranstaltungshaus auf der Freiheit nennt, die Klinke in die Hand geben. Bekannteste Gesichter sind dabei Mirja Boes (in diesem Jahr mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet), die am 13. Juli 2016 nach Schleswig kommt, Markus Maria Profitlich (1. Juni), Wolfgang Trepper (10. November), Bernhard Hoecker (26. Februar), Gayle Tufts (6. Februar) oder Fips Asmussen (12. März).

„Eines meiner ganz persönlichen Highlights wird sicherlich auch der Auftritt von Max Uthoff“, sagt Hoff. Der von zahlreichen Fernsehauftritten bekannte Kabarettist, unter anderem aus „Neues aus der Anstalt“, sei inzwischen zum politischen Zeigefinger der Republik geworden. Am 28. Oktober kommt er mit seinem Programm „Gegendarstellung“ in die „Heimat“. Mit Torsten Sträter folgt am 18. November ein weiterer erfolgreicher Kabarett-Star. Der „Vorleser“ ist unter anderem bekannt durch Auftritte in der ZDF-„heute-show“ oder beim „Satire-Gipfel“.

Wie in den vergangenen Jahren setzt Hoff auch in seinem neuen Programm wieder auf aufstrebende Talente. „Das hat zum Beispiel mit Luke Mockridge sehr gut geklappt. Als wir den gebucht haben, war er noch lange nicht so erfolgreich wie im September, als er dann hier in Schleswig aufgetreten ist.“ Im kommenden Jahr, so hofft Hoff, könnte es bei den Comedy-Newcomern Ingmar Stadelmann und Fisal Kawusi ähnlich gut laufen. Enissa Amani hingegen, die am 16. April kommt, ist durch ihre Teilnahme in der RTL-Show „Let’s dance“ und zahlreiche weitere TV-Auftritte schon heute weit mehr als ein Geheimtipp.

„Wir können aber nicht nur Comedy, sondern auch Theater, klassische Musik und viel mehr“, betont Hoff mit Blick auf das weitere Programm. Unter anderem werde man den dritten Geburtstag der „Heimat“ – „denn aller guten Dinge sind Drei“ – mit zwei Gala-Abenden feiern. Zudem gibt es mit „Merci Udo!“ eine Hommage an Udo Jürgens, Fans können sich auf ein „Tribute to ABBA“ ebenso freuen wie auf einen „Reinhard-Mey-Abend“, Sängerin Ulla Meinecke tritt auf, und „Ekel Alfred“ erlebt auf der Bühne ein Comeback.

Ob es auch 2017 ein ähnlich buntes Programm in der „Heimat“ geben wird, steht derweil noch immer nicht fest. Seit der Gebäude-Eigentümer Team Vivendi mitgeteilt hat, Hoff über Anfang 2017 hinaus nicht mehr unterstützen zu können, laufen die Verhandlungen hinter den Kulissen über eine zeitnahe Lösung auf Hochtouren. Hoff selbst, der für einen Umzug der „Heimat“ mehrere Angebote aus anderen Städten hat (wir berichteten), möchte sich momentan nicht weiter zu dem Thema äußern. Nur so viel: „Schleswig ist unsere Heimatstadt. Der fühlen wir uns verbunden.“

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