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Jübek : Großes Interesse an Jübeks Bauplätzen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde Jübek hofft, dass im erweiterten Baugebiet Hochmoor neue Grundstücke schon in diesem Jahr bebaut werden können. Noch werden allerdings Ausgleichsflächen gesucht.

Nördlich der Streuobstwiese, die im Zuge der Arbeiten des Baugebietes Hochmoor angelegt und als Ausgleichsfläche anerkannt wurde, soll das Areal mit seinen derzeit 27 bebauten Grundstücken erweitert werden. Die Jübeker Gemeindevertretung ist darum bemüht, den vielen Wünschen nach Bauplätzen im Dorf möglichst nachzukommen. Für das aktuell in der Planung befindliche weitere Baugebiet im Hochmoor stehen nämlich schon zahlreiche Bauwillige auf einer Liste, die in der Amtsverwaltung in Silberstedt geführt wird.

Die Gemeindevertretung hofft, dass noch in diesem Jahr mit der Erschließung, mit dem Verkauf der Grundstücke und im Frühjahr mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden kann.

Allerdings wies Bürgermeister Herbert Will auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung darauf hin, dass dafür eine Ausgleichsfläche von 5000 Quadratmetern nachgewiesen werden muss. „Eine Restfläche von 1400 Quadratmetern befindet sich noch in unserem Depot im Ortsteil Friedrichsau“, so der Bürgermeister, der die Gemeindevertreter dazu aufrief, sich über die weiteren erforderlichen 3600 Quadratmeter Gedanken zu machen. In diesem Zusammenhang wies Gemeindevertreter Bent Jensen-Nissen auf die Möglichkeit des Erwerbs von Ökopunkten hin.

Die Idee der Gemeindevertretung, eine Streuobstwiese anzulegen und diese mit über 20 Obstbäumen zu bepflanzen, trägt im Übrigen Früchte. Und das nicht nur im übertragenden Sinne. Denn inzwischen tragen die jungen Bäume Äpfel, Birnen und auch Pflaumen. Nutznießer davon war bereits die Jübeker Jugendgruppe, die in Begleitung von Amtsjugendpfleger Hagen Braun Äpfel und Birnen erntete und diese zu Saft verarbeiten ließ, der dann beim Erntedankfest verkauft wurde oder in größeren Behältern mit nach Hause genommen werden konnte. Der Saft aus eigener Herstellung kommt bestens an, Absatzschwierigkeiten gab es bisher nicht. Die Einnahmen finden für die Ausstattung des Jugendraumes Verwendung.

Wie von Gemeindearbeiter Wilfried Petersen zu erfahren war, freuen sich auch die Kinder vom Kindergarten Siebenstein, wenn sie sich dort Pflaumen holen und damit Kuchen backen können. Petersens Aufgabe ist es, auf der Streuobstwiese mit dem gemeindeeigenen Trecker zu mähen.

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