zur Navigation springen
Schleswiger Nachrichten

23. Oktober 2017 | 17:44 Uhr

Große Party für den Stadtwerke-Neubau

vom

Ministerpräsident kam zur Einweihung des Millionenprojekts

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Schleswig | Die Zeiten des Containerdorfes sind vorbei. 15 Monate nach dem Auszug aus dem alten Hauptgebäude an der Poststraße haben die Stadtwerke gestern ihren neuen Verwaltungsbau am Ilensee bezogen. Zur Einweihung kamen nicht nur mehr als 200 geladene Gäste aus Schleswig und Umgebung, sondern auch Ministerpräsident Torsten Albig, und der verknüpfte seinen Besuch mit einer politischen Botschaft. Kommunale Versorger wie die Stadtwerke seien Garanten für den Erfolg der Energiewende, denn anstelle von Großkraftwerken komme der Energieerzeugung vor Ort eine immer wichtigere Rolle zu. Die Stadtwerke mit ihren 200 Mitarbeitern seien ein unverzichtbarer Dienstleister für die gesamte Schleiregion, sagte der Ministerpräsident. "Ohne sie bliebe es hier dunkel, kalt und schmutzig."

Für den Neubau auf dem Gelände des bereits bestehenden Stadtwerke-Betriebshofes hatte das städtische Unternehmen drei Millionen Euro ausgegeben - plus 300 000 Euro für die Inneneinrichtung. Aus Sicht von Aufsichtsrat Jürgen Felske eine gute Investition. "Das Haus an der Poststraße umzubauen, hätte auch sehr viel Geld gekostet", sagte der CDU-Ratsherr. Das alte Gebäude - einst der Sitz des ersten Elektrizitätswerkes in der Stadt - war bereits im vergangenen Jahr an den Kreis Schleswig-Flensburg verkauft worden, der dort jetzt sein Sozialzentrum betreibt.

Geschäftsführer Wolfgang Schoofs betonte, dass der überwiegende Anteil der Aufträge für den Bau an Betriebe aus der Region erteilt worden sei. "Die kleinen und mittleren Unternehmen haben sehr gute Arbeit gemacht - auch wenn wir manchmal ein anstrengender Auftraggeber waren." Architekt Paul Sindram ergänzte: "Man hat gemerkt, dass die Stadtwerke-Mitarbeiter mitfiebern. Sie haben viele Vorschläge eingebracht, die wir gerne entgegengenommen haben - auch wenn wir sie nicht immer umgesetzt haben."

Der dreistöckige Glasfassadenbau bietet auf 2000 Quadratmetern Raum für 55 Verwaltungsmitarbeiter, die bisher an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet untergebracht waren. Von seinem Büro im Obergeschoss aus blickt Schoofs über die Stadt und die Schlei. Eine malerische Lage für ein Gewerbegebiet. "Gut, dass unsere Vorgänger diesen Standort für den Betriebshof gewählt haben", freute sich Schoofs. Damals grenzte das Gelände noch - etwas weniger attraktiv - an die Kaserne an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen