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Schleswiger Nachrichten

24. Oktober 2017 | 10:12 Uhr

Größtes Interesse an der eigenen Zukunft

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Silberstedt | Eine schöne Überraschung wartete nach dem Girls- und Boys-Day auf die Schüler der Klasse 6a der Erich-Kästner-Schule (EKS): Anke Carstensen, für die Organisation des Girls- und Boys-Days an der EKS zuständig, überreichte einen Scheck über 50 Euro für die Klassenkasse. Verdient hatten sich die Schüler dieses vom Amt Arensharde gestiftete Geld durch ihre gute Beteiligung am Mädchen- und Jungen-Zukunftstag - mit einer Quote von 82 Prozent hatten sie die höchste Teilnehmerzahl an der EKS erreicht.

Das Fazit vom Hineinschnuppern in die Berufswelt des anderen Geschlechts fiel bei den befragten Mädchen und Jungen positiv aus. Laura Knudsen hatte bereits im zweiten Jahr bei einem Vermessungsbüro rein geschnuppert und dabei festgestellt: "Ich würde das gerne später auch mal machen." Auch Mariechelle Sophie Gross war sich nach ihrem Tag im Seniorenheim ganz sicher, dass sie in die Altenpflege gehen will.

Sehr angetan von ihrer Arbeit zeigten sich auch Santana Siciliano, die bei ihrem Opa schweißen durfte, Philine Thiesen, sie hatte in der Landwirtschaft Tiere gefüttert, Carina Schnack, die in einer Kfz-Werkstatt Reifen gewechselt hatte und Isabel Westernhagen, die Handlangerdienste beim Wasserverband Treene versah. Max Jensen engagierte sich im Regenerativen Energiepark Silberstedt, Fabian Nell half in einer Familie und Lea Kulbarz ließ sich bei der Feuerwehr auf dem Fliegerhorst Jagel in die Brandbekämpfung einweisen.

Begeistert ist auch Maximilian Christiansen. Er habe im Getränkemarkt sogar die Kasse bedienen dürfen. Sein Pech, dass ihm eine Ladung Korn umgekippt sei, habe der Chef mit Humor genommen, tröstet er sich.

Nicht so gut gefiel Finn Paulsen sein Schnuppertag in einem Blumengeschäft. Seine Bewertung: "Geht so". Ähnliche Erfahrungen machten auch Mathies Meves bei der Arbeit in einem Baucenter und Alexander Röbke in der Küche eines Seniorenheimes. Es habe zwar eine Menge Spaß gemacht, aber sie würden die Arbeit in der Landwirtschaft oder bei der Feuerwehr vorziehen, sagten sie. In einem waren sich aber alle Teilnehmer einig: Im nächsten Jahr wollen sie wieder am Girls- und Boys-Day teilnehmen.

Insgesamt nahmen etwa 100 Schüler in diesem Jahr teil. Sämtliche Teilnehmer hätten sich ihren Arbeitsplatz selbstständig gesucht, berichtete Anke Carstensen.

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