Gott gesellt sich zu uns

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23. November 2013, 00:34 Uhr

Es ist Nacht geworden. Bleierne Müdigkeit überfällt die Menschen. Vielleicht ist es besser, zu schlafen als wach zu sein. Was gibt es schon zu sehen außer Katastrophen, Gewalt und Tod? Augen zu und durch ist da doch die beste Devise!

Finanzielle und wirtschaftliche Probleme haben viele Träume zunichte gemacht. Menschen sind vom Leben abgeschnitten. In diesen trüben Novembertagen leiden auch besonders Trauernde. Narben schmerzen oder nicht verheilte Wunden tun sich wieder auf.

Nacht und Müdigkeit befällt sie alle. Dabei sind alle einmal aufgebrochen zum Fest des Lebens. Jede Generation wollte, dass es der nächsten besser geht als ihrer. Leben soll ganz einfach mit Glück, Gelingen, Erfolg und Größe verbunden sein.

Nach der Geburt ziehen wir ins Leben. Unsere Öllampen sind mehr oder weniger gut gefüllt. Der Weg zum Fest „Leben“ liegt vor uns. Jesus erzählt die Geschichte von den klugen und törichten Jungfrauen
(Mt. 25, 1ff.) um uns aufmerksam zu machen. Mitten in dunkler Nacht kann die Wende kommen! Aus dem Tiefschlaf oder lähmender Angst werden wir plötzlich aufgeweckt. Alles wird sich ändern. Die Hochzeit wird sich ereignen. Fest, Freude, Jubel und Pracht werden kommen. Eine neue Gemeinschaft bricht an. Gott gesellt sich zu uns!

Niemals sollen wir diese Vision vergessen. Überallhin sollen wir sie mitnehmen und unsere Lampen damit füllen. Das Licht des Vertrauens und Denkens wird wieder aufflammen. Auch in tiefster Nacht wird der Ruf zu hören sein: „Der Bräutigam, dein Gott, kommt!“ Du bist vom Fest des Lebens nicht ausgeschlossen. Gott holt dich ein und begleitet dich. Der Trauerschleier hebt sich Stück für Stück. Du siehst dich und die Verlorenen an Gottes Hand der Zukunft entgegengehen.

Wer in seinem Leben mit Gott rechnet, ist klug. Die Erfahrung, dass Gott Zukunft bereithält, weckt neue Kräfte. Sie ist ganz persönlich. Jedem Menschen ist sie möglich.

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