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Schleswig : Glückslos für 300 Sportcamp-Teilnehmer

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Nachfrage nach begehrten Plätzen weiterhin groß: 80 Kinder mussten auf die Warteliste.

Bis zum 20. März konnten sich Kinder zwischen sieben und 14 Jahren um eine Teilnahme am fünften Sportcamp des Kreissportverbandes bewerben – nun folgte die Auslosung. Erwartungsvoll saßen rund 40 Kinder mit ihren Eltern im Bürgersaal des Kreishauses und hofften, dass die neunjährige Glücksfee Lea ihren Namen aus der gläsernen Losschüssel ziehen würde. Denn wäre ihr Name unter den ersten 300 gezogenen, wäre ihre Teilnahme am Sportcamp sicher, hatte Kathrin Schäfer vom Organisations-Team des Kreissportverbandes erklärt.

Sie freue sich, dass trotz des schönen Wetters so viele gekommen seien, sagte Schäfer und ergänzte rasch: „Fangen wir an, bevor die Stimmung kippt – vor allem bei meinen Kindern.“ Im Anschluss erklärte sie, dass die Kinder, deren Namen nun gezogen und verlesen würden, sicher am Camp teilnehmen werden, aber noch nicht automatisch einer Sportart zugeteilt würden. Dies werde erst in den nächsten Tagen entschieden, nachdem man sich einen Überblick über die einzelnen Wünsche verschafft habe. Eine Garantie, dass jedem Kind die Wunsch-Sportart zugeteilt wird, gebe es daher nicht.

Im folgenden wurden mehr als 300 Namen verlesen und ab und zu war ein verräterisches Lächeln oder ein leises „Ja!“ zu hören. Doch waren auch Kinder dabei, die nicht so viel Glück hatten und zu den 80 Mädchen und Jungen gehörten, die ab sofort auf der Warteliste stehen. Kleiner Trost für sie: Insgesamt haben sich gegenüber dem Vorjahr gut 20 Kinder weniger um eine Teilnahme beworben.

Das Sportcamp entstand vor fünf Jahren, um Kindern die Möglichkeit zu geben, innerhalb einer Woche intensiv in eine neue Sportart hineinzuschnuppern. Sollte es das Wetter zulassen, wird auch in diesem Sommer wieder der Domschulsportplatz zum zentralen Anlaufpunkt des Sportcamps, in dem sich 150 Betreuer, Trainer und Helfer von 8 bis 18 Uhr darum bemühen, die Kinder an insgesamt 16 Sportarten heranzuführen.

Dabei ist es den Organisatoren in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen aus der Region gelungen, auch dieses Jahr wieder ein neues Angebot zu schaffen, erklärte Jürgen Pingel vom Orga-Team: „Hockey ist als neue Sportart dabei.“ Zudem sei man glücklich, Schwimmen anbieten zu können, obwohl die Schleswiger Schwimmhalle derzeit saniert wird. Das Landesförderzentrum Hören und Sprache habe ihnen mit seiner Schwimmhalle ausgeholfen.

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