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Südangeln : Gleichstellungsbeauftragte will Kontakte knüpfen

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Maren Matthiesen aus Böklund ist neue Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Südangeln. Erstmals gibt es für das Amt auch eine Stellvertreterin.

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erstellt am 17.Apr.2014 | 12:00 Uhr

In einer kleinen Feierstunde stellte das Amt Südangeln seine neue Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterin vor. Die 50-Jährige Maren Matthiesen aus Böklund ist Arzthelferin und sieht ihre Aufgaben vor allem in der Vermittlung bei Konflikten. „Ich habe es leicht, Kontakte aufzubauen und liebe es, Menschen um mich zu haben“, erklärte sie. Ihre erste Aufgabe sieht sie darin, die Struktur zu erfassen, in der sie zukünftig ehrenamtlich tätig sein wird und Kontakt zu allen relevanten Stellen aufzunehmen. In Kürze würde sie auch eine monatliche Sprechstunde im Amtshaus einrichten, die für alle Bürger offen sei.

Ihre Stellvertreterin, die 46-jährige Heike Mordhorst aus Stolk, sieht ihre Aufgabenstellung ähnlich und hofft auf gute Zusammenarbeit und Ergänzung in ihren Aufgabengebieten. Beide Gleichstellungsbeauftragte wurden bei der letzten Amtsausschusssitzung im nicht-öffentlichen Teil berufen. „Es sollte keine lange Vakanz eintreten“, stellte Amtsvorsteher Edgar Petersen fest. Doch durch die Kommunalwahl sei eine fast einjährige Pause in diesem Bereich eingetreten. Deshalb habe man – vermutlich als erstes Amt im Kreis – auch eine Stellvertreterin berufen, die diesen Platz bei Ausfall der Amtsinhaberin ausfüllen kann.

Bei der Übergabe der Ernennungsurkunde betonte Amtsdirektor Heiko Albert die Wichtigkeit der Gleichstellungsbeauftragten. „Wir sind mit der Gleichstellung noch nicht so weit, wie es sein sollte – auch wenn sich die Anzahl der Bürgermeisterinnen im Amt bei der letzten Kommunalwahl verdoppelt hat“, meinte er. Doch sei das Verhältnis von zwei zu 16 nicht unbedingt als ausgeglichen zu bezeichnen.

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